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Termine - / geplante Projekte 2017

 

Scrollen: horizontal: 1.	Unterstützung der Präventionskampagne „Falsche Polizeibeamte und Co.“
2.	Sicherheitspolitischer Gedankenaustausch mit Innenminister Joachim Herrmann
3.	Neuauflage des Hausaufgabenhefts für alle dritten Schulklassen in der Stadt und dem Landkreis München in enger Kooperation mit dem Kommissariat 105
4.	Veranstaltung der 12. Kinder- und Jugendpräventionsfahrt vom 07. – 10.08.2017 nach Oberaudorf
5.	Beteiligung an Präventionsveranstaltungen des PP München ( z. B. „gscheid radln – aufeinander achten“, cool bleiben …).
6.	Verstärkung der Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit durch aktuelle Information der Bevölkerung mit entsprechenden Hinweisen über Facebook.
7.	Belobigungen und Ehrungen von verdienten Bürgern um Sicherheitsbelange unter Berücksichtigung aktu-eller Ereignisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Münchner Sicherheitsforum e.V. finanziert „Hausaufgabenheft“ mit kindgerechten Präventionstipps

 

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Die Kinder- und Jugendprävention des Polizeipräsidiums München mit Schwerpunkt Verhaltensprävention an den Schulen bildet den ersten Baustein der polizeilichen Präventionsarbeit.

Schon seit dem Schuljahr 1996/1997 verteilen die Jugendbeamten des Präsidiums München das sogenannte „Hausaufgabenheft“ mit der Integrationsfigur dem „Schanderl“ an die Schülerinnen und Schüler der kommenden 3. Jahrgangsstufen an den Münchner Stadt- und Landkreisschulen, wobei die Kinder auf diese Weise „ihren Beamten“ persönlich kennen lernen.

 

Vom Münchner Sicherheitsforum e.V. mit Unterstützung der Landeshauptstadt München, dem Referat für Bildung und Sport, finanziert, sind im Hausaufgabenheft kindgerecht wertvolle Tipps zum Schutz vor Kriminalität sowie vor den Gefahren im Straßenverkehr präsentiert. Damit können sich unsere Kleinen beispielsweise vor Radldiebstahl, Mobbing oder Zoff in der Schule schützen, im Fall des Falles einen Notruf absetzen oder bei besonders sensiblen Themen wie „Ansprechen durch Fremde“ richtig verhalten. Und - unser „Schanderl“ surft natürlich auch im Internet!

 

Durch den aktiven Einsatz unserer Präventionsmedien wie dem „Hausaufgabenheft“ mit einer Auflagenhöhe von 14.500 Stück versuchen wir, die Kinder unserer schönen Stadt für das Leben zu stärken und die ersten Schritte etwas sicherer zu gestalten. 

 

Wir wünschen uns, dass unser „Hausaufgabenheft“ als unverzichtbarer Bestandteil früh beginnender Präventionsarbeit im nächsten Jahr vielleicht auch weitere Sponsoren findet, damit auch die kommenden Drittklässler ihr Hausaufgabenheft wieder in den Händen halten können!

 

Die kindgerechten Präventionshinweise finden Sie in der nachfolgenden Auflistung:

So bin ich entstanden

Unser Schanderl

Alte und neue Regeln für Radfahrer

Du, was macht denn die Polizei? Teil 1 + Teil 2

Sehen und gesehen werden

Der Tote Winkel

Konny allein zu Haus

Der Radldiebstahl

Willi, der „Neue“ aus Augsburg

Erinnert ihr euch noch an die Geschichte mit Konny?

Zündeln

Lukas in der Klemme – Teil 1 + Teil 2

Fröhliche Eiszeit

Notruf

Zoff in der Schule

Mutprobe

NEIN heißt NEIN

Umweltschutz

Sucht Teil 1+ Teil 2

Die Geschichte von Nina

NEIN heißt NEIN – Teil 2

Schanderl surft im Internet Teil 1 + Teil 2

Komm mit, ich zeig dir was ..

Unterwegs mit den Eltern im Auto

Was ist mit Peter los? Teil 1 + Teil 2

Gutes Geheimnis, Schlechtes Geheimnis Teil 1 + Teil 2

Klauen als Mutprobe

Wichtige Ansprechpartner für Probleme

Kickboards, Skateboards, Inline - Skates

Erinnert ihr euch noch an die Geschichte mit Peter?

Zeugnis

Spielplätze sind für Kinder sehr wichtig

Die Mountainbike - Tour

 

 

 

 

 

 

Präventionskampagne „Falscher Polizeibeamter und Co.“

 

Nachdem sich die Lage bezüglich des Phänomenbereichs „Enkeltrickbetrug“ nicht zuletzt wegen der intensiven Präventionsmaßnahmen und der anschließenden Ermittlungserfolge und Festnahmen in Deutschland und Polen wieder beruhigt hat, ist ein erheblicher Anstieg von Diebstahls- und Betrugsdelikten aus „Callcenterbetrug“ mit der Legende „falsche Polizeibeamte“ zu verzeichnen.

Im Vergleich 2015 / 2016 stiegen im Bereich des Polizeipräsidiums München diese Delikte erheblich an. Im gesamten Jahr 2016 wurden 365 Delikte registriert. Auch im Jahr 2017 setzt sich der Aufwärtstrend weiter fort. Bereits bis Anfang April 2017 wurden 406 Delikte mit einer Schadenssumme von knapp 1.5 Mio. registriert.

Die Legende sowie die Vorgehensweise der Täter variiert in Abhängigkeit vom Verhalten der Geschädigten.

Zumeist täuschen die aus dem Ausland agierenden Täter (Telefonate zumeist aus der Türkei) Szenarien vor und versuchen so, an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Die Anrufe selbst werden in der Regel über „Callcenter“ durchgeführt.

Ein verbreiteter Modus ist folgender:

Unbekannte Täter suchen sich aus Telefonverzeichnissen Telefonnummern aus, die auf Personen eingetragen sind, die „altdeutsche“ Vornamen haben. Danach werden die zumeist älteren Personen angerufen und ihnen weiß gemacht, es seien mehrere Einbrecher festgenommen worden, weitere seien noch flüchtig. Bei den Tätern habe man Unterlagen gefunden, die darauf hindeuten, dass auch bei den Angerufenen eingebrochen werden soll.

Danach werden die Geschädigten gezielt nach Geld und Wertsachen ausgefragt. Ihnen wird darüber hinaus in vielen Fällen geschildert, dass auch Mitarbeiter ihrer Bank Teil der Bande seien und dass durch sie Falschgeld ausgegeben wird. Das gesamte Geld der Geschädigten, welches bei der Bank abgehoben werden muss, müsse deshalb überprüft werden. Ein verdeckter Ermittler werde beim Geschädigten vorbeikommen, das Geld mitnehmen und nach Überprüfung wieder zurückgeben. In vielen Fällen dürfen die Geschädigten das Telefon nicht auflegen und müssen die ganze Nacht über immer wieder in das Telefon sprechen. Auch beim Gang zur Bank müssen sie ihr Handy bei bestehender Verbindung mitführen. Auf diese Weise werden die Geschädigten gezielt und dauerhaft überwacht. Eine Zeitlücke, um operativ an die Geschädigten heranzukommen, existiert dann nicht mehr.

In anderen Fällen haben die Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgeben, keinen persönlichen Kontakt zu ihren Opfern, sondern agieren ausschließlich über ein Callcenter. Zumeist werden die Betroffenen aufgefordert, Gelder über Geldinstitute zu transferieren (In Einzelfällen

gibt es auch hier „Abholer“). Bei dem Delikt handelt es sich um ein bundesweit vorhandenes Massenphänomen mit Schadenssummen, die jährlich in die Millionen gehen.

Zu diesen gängigen Legenden gibt es Abwandlungen, in denen je nach Reaktion der Betroffenen improvisiert wird.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.polizei.bayern.de/muenchen/schuetzenvorbeugen/kriminalitaet/betrug/index.html/263152

 

Das Münchner Sicherheitsforum unterstützt die Präventionskampagne u.a. mit

- der Sendung von Spots über das Fahrgastfernsehen in den dafür ausgerüsteten U- und Straßenbahnen

- über 210.000 Präventionsinformationsblättern zum Phänomenbereich „Falsche Polizeibeamte“, die an Münchner Haushalte verteilt wurden

 

 

 

Gemeinsam gegen Trickdiebstahl – Aufklärung für Seniorinnen und Senioren - ein M.I.T.-Projekt, erstmals mit dem kriminalpräventiven Theaterstück „Hallo Oma, ich brauch Geld“

 

Organisierte Betrügerbanden versuchen über sogenannte Enkeltricks, falsche Gewinnversprechen oder gar das Vortäuschen von Polizeibeamten auf die potentiellen Opfer einzuwirken, um an Ersparnisse und Wertgegenstände zu gelangen.

 

Aufgrund dieser Entwicklungen organisierte das Polizeipräsidium München zusammen mit dem Münchner Sicherheitsforum und der Stadtsparkasse am 27. November 2016 im Foyer des Verwaltungszentrums der Stadtsparkasse München erneut eine großangelegte Präventionsaktion, um die Münchner Seniorinnen und Senioren vor den aktuellen Betrugsphänomenen zu warnen und Ihnen Handlungskompetenzen zur Verhinderung dieser Straftaten zu vermitteln.

Eine Besonderheit war an diesem Nachmittag die Aufführung des kriminalpräventiven Theaterstücks „Hallo Oma, ich brauch Geld“. Das in Stuttgart sehr erfolgreich aufgeführte Stück mit Allan Mathiasch zeigt unterhaltsam die betrügerischen Arbeitsweisen der Trickbanden.

 

Moderiert wurde die Veranstaltung, an der ca. 300 Seniorinnen und Senioren teilnahmen, durch Arno Helfrich. Grußworte sprachen unsere Vorsitzende Elisabeth Schosser und Polizeivizepräsident Werner Feiler.

 

Am Informationsstand des Polizeipräsidiums München bestand die Möglichkeit sich in persönlichen Gesprächen zu informieren und beraten zu lassen. Musikalische Unterhaltung mit Livemusik sowie Kaffee und Kuchen rundende dieses Event ab.

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Münchner Sicherheitsforum initiiert 6. sicherheitspolitischen Gedankenaustausch mit Staatsminister Herrmann

 

Am Donnerstag, den 30. Juni 2016, begrüßte die 1. Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforum e.V., Frau Elisabeth Schosser, hochrangige Experten der Münchner Sicherheitsarchitektur zu einem schon zur Tradition gewordenen sicherheitspolitischen Gedankenaustausch.  Ganz besonders freuten sich die Vorstandsmitglieder des MSF, neben Frau Schosser Polizeivizepräsident Werner Feiler, Unternehmer Stephan Kuffler und Geschäftsführer Helmut Spörl, dass sie dazu den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann in das zentral gelegene Spatenhaus an der Münchner Oper gewinnen konnten.

 

Am Meinungsaustausch und zugleich Perspektivgespräch nahmen Landespolizeipräsident Prof. Dr. Schmidbauer, der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä, der Polizeipräsident des Bayerischen Landeskriminalamtes Robert Heimberger, der ehemalige Staatssekretär im niedersächsischen Innenministerium Dr. Roland Koller, der Präsident a.D. des Landgerichts München II Christian Schmid – Sommerfeld, der neue Leiter der Wiesnwache Polizeirat Christian Wittstadt und Wiesnwirt Wiggerl Hagn teil. Von der Stadt München durften wir Stadtrat Christian Vorländer, von der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH dessen Geschäftsführer Alexander Freitag und von der Freiwilligen Feuerwehr München deren 1. Vorsitzenden Rupert Saller willkommen heißen.

 

Einleitend stellte Innenminister Herrmann heraus, dass die Landeshauptstadt München weiterhin die sicherste Großstadt sei und dies neben der guten Weichenstellung in Bayern insbesondere auf die großartige Leistung der Münchner Polizei zurückzuführen ist. In Köln, Hamburg und Berlin ist beispielsweise das Risiko Opfer einer Straftat zu werden mind. doppelt so groß.

Der Umfang polizeilicher Aufgaben und der damit verbundene Aufwand nimmt kontinuierlich zu. Herr Staatsinister Herrmann wird sich weiter für eine personelle Stärkung der bayerischen Polizei und eine Verbesserung der Schutzausstattung einsetzen. Zudem sind politische Initiativen erforderlich, um z.B. bei einem Terroranschlag oder anderen Extremsituationen den ergänzenden Einsatz der Bundeswehr zu ermöglichen.

 

Einen breiten Raum der Diskussion nahm die Sicherheit um das in wenigen Monaten beginnende Oktoberfest ein, wobei Wiggerl Hagn seine langjährigen Erfahrungen mit der Wies`n zum Besten gab.

 

Staatsminister Herrmann versicherte, dass die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs weiterhin höchste Priorität hat. Auch sind die Flüchtlingsströme noch längst nicht gestoppt; in Süditalien kommen zur Zeit täglich 3000 – 4000 Flüchtlinge an.

Intensiv diskutiert wurden auch der BREXIT und seine Folgen sowie die aktuellen Terroranschläge und die Terrorgefahr in Deutschland.

 

Frau Schosser bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung für die zahlreichen Diskussionsbeiträge und Anregungen der anwesenden Sicherheitsexperten und versicherte, dass sich das Münchner Sicherheitsforum auch weiterhin mit großem Engagement für die Interessen der Münchner Bürger und der Münchner Polizei einsetzen werde.

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6. Landestag der Verkehrssicherheit in München mit einzigartigem Programm und vielen Attraktionen am 18. Juni 2016

 

Wie Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann auf der Veranstaltung deutlich gemacht hat, zeigen die vielen Vorführungen, Aktionen und Infostände die große Bandbreite der hochinteressanten Aufgaben bei der Bayerischen Polizei. "Streifenbeamter, Verkehrspolizist, Mordermittler, Zivilfahnder, Spurensicherer, Profiler, Mitglied in einem Spezialeinsatzkommando, Personenschützer, Hundeführer, Hubschrauberpilot, Cybercrime - Spezialist – die Aufzählung ist bei Weitem nicht vollständig", so der Innenminister. "Der Polizeiberuf ist kein Beruf wie jeder andere!"

 

Beim Landestag stellte die Bayerische Polizei ihr breites Aufgabenspektrum vor, von der Bereitschaftspolizei bis hin zum Landeskriminalamt. Beispielsweise konnte ein Polizeiboot, ein Übungs-Kletterturm und ein Wasserwerfer besichtigt werden. Außerdem gab es zur neuen Nachwuchswerbekampagne der Bayerischen Polizei 'Mit Sicherheit Anders' vielfältige Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Ausbildungsinhalten und Karrieremöglichkeiten (siehe auch http://www.mit-sicherheit-anders.de/).

Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein umfangreiches Angebot für alle Altersgruppen und Verkehrsteilnehmer zum Mitmachen und Ausprobieren. Dazu zählten unter anderem auch Überschlags-, Aufprall- und Fahrsimulatoren. Interessierte konnten sich an den zahlreichen Aktionsständen über Themen wie zum Beispiel Bilden einer Rettungsgasse, Fahrverhalten von E-Bikes und Pedelecs sowie über Motorrad- und Fahrradsicherheit informieren. Für die jüngsten Besucher standen neben den Verkehrspuppenbühnen der Bayerischen Polizei beispielsweise eine Kinderpolizeiwache oder der Mini Airport München zur Verfügung. Eine Kettcar - Geschwindigkeitsmessung und die BMW Kinderverkehrsschule animierten zum Mitmachen und spielerischen Lernen.

 

Das Münchner Sicherheitsforum beteiligte sich an der Veranstaltung mit einem Informationsstand, stellte seine Präventionsprogramme und – projekte vor und stand den interessierten Besuchern für Fragen zur Verfügung.

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„Neugierig sein, auf alles, was anders ist“ - 11. Kinderpräventionsfahrt des Münchner Sicherheitsforums e.V. und des Polizeipräsidiums München

 

Am Pfingstmontag, den 16.05.2016, um 09:00 Uhr, fanden sich vor dem Präsidium 15 Kinder und Jugendliche aus dem „Sehbehinderten- und Blindenzentrum Südbayern“, einer Förderschule, dem „Sinzinger Hof“ und des Sportvereins „FC Hertha München“ ein.

Kurz vor der Abfahrt, blickten die Verantwortlichen der Fahrt, Anja Leimkugel, K 105, und Harald Frießner, E 3, immer wieder besorgt auf die Uhr. Es fehlten noch acht Kinder und zwei Betreuer der Johanniter aus der Flüchtlingsunterkunft in der Hellabrunner Straße. Die Flüchtlingskinder waren erst seit wenigen Monaten in Deutschland und hatten bisher wenig Kontakt zu Einheimischen, ganz zu Schweigen zu Polizeibeamten.

Kurz darauf kam dann doch die kleine Gruppe von acht Kindern mit ihren Betreuern um die St. Michaelskirche gebogen, allen voran zwei Mädchen mit Kopftüchern. Die Kinder wirkten etwas schüchtern, aber zugleich sehr neugierig. Das passte sehr gut zum Motto der diesjährigen Fahrt „Neugierig sein, auf alles, was anders ist“.

Nun konnte sich die bunte Reisegruppe auf den Weg machen. Nachdem acht weitere Kinder mit ihren Betreuern von der evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen abgeholt wurden, ging es zum eigentlichen Reiseziel, dem Gästehaus Oberaudorf der „Uni Credit Bank AG“.

Wie im letzten Jahr sollte auch diese Fahrt eine medienfreie Freizeitaktion bleiben und so wurden alle Handys nach der Ankunft in Oberaudorf eingesammelt. Einige Kinder zeigten sich wenig begeistert von dieser Aktion, ließen sich schließlich aber doch auf das Experiment „vier Tage ohne Handy“ ein. 

Nachdem die Zimmer bezogen und die Spaghetti gegessen waren, konnten die Kinder endlich zum Toben gehen und sich beim Fußballspielen, Trampolinspringen, Tischtennis und balancieren an der „slackline“ erst einmal „auspowern“.

Die Befürchtungen, dass die Kinder aus Afghanistan und Syrien aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse, der kulturellen Unterschiede und der Sprachbarrieren abseits stehen würden, war „Gott sei Dank“ oder „hamdala“ (arabisch) unbegründet.

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zum Höhlenklettern nach Kochel am See, zum sogenannten Angerlloch. Der Aufstieg zur Höhle zeigte sich aufgrund des nassen, glitschigen Bodens ungleich schwieriger als erwartet. Der Boden war durch die tagelangen Regenfälle völlig aufgeweicht. Besonders für die sehbehinderten Kinder, die von anderen Kindern und Betreuern geführt werden mussten, war der steile und morastige Anstieg beinahe nicht zu schaffen.

Nina und Tom, zwei Erlebnispädagogen und erfahrene Höhlenkletterer warteten bereits vor der Höhle auf die Gruppe und erklärten nach einer kurzen Verschnaufpause das weitere Prozedere. Nachdem die Helme mit den Stirnlampen aufgesetzt und die Gurte angelegt waren, wurde es ernst für die großen und kleinen Höhlenforscher. Es begann der Einstieg in eine völlig andere Welt. Kletternd, kriechend, rutschend und im Wasser watend ging es durch enge Schluchten, Felsspalten und Höhlengänge. Bei ca. 8 Grad Celsius erreichte die Gruppe nach ca. einer Stunde ihr erstes Ziel, den Höhlensaal. Dort machten alle Beteiligten die Lichter aus, schwiegen und lauschten in die Dunkelheit hinein. Man hörte nur noch das Rauschen des unterirdischen Baches und lauschte in die ansonsten beinahe mythisch anmutende Stille.

Dann ging es wieder Richtung Höhleneingang. Nach insgesamt ca. drei Stunden verließen die kleinen und großen Höhlenkletterer erschöpft aber auch stark beeindruckt das Angerlloch wieder. Schließlich hat noch keiner der Kinder eine derartige Trekkingtour unternommen. Bemerkenswert waren auch die Leistungen der Polizeibeamten Arno Helfrich, Leiter K 105, und Christian Belg, PI ED 8, die trotz der Kälte und Nässe die schwierigsten Passagen in der Höhle stundenlang besetzt hielten und sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder absicherten.  

Der Muskelkater und diverse Hämatome waren an den folgenden Tagen gut erträglich, denn die Freude über das Erlebte, die Meisterung der Herausforderung, der Erkundung, die Auseinandersetzung mit der absoluten Stille und der "Lichtlosigkeit", dies alles waren echte Höhepunkte.

Am dritten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein vormittags mit der Zahnradbahn zum Wendelstein oder alternativ zum Ponyreiten auf den Ponyhof St. Margarethen.

Zur Mittagszeit trafen die Verantwortlichen und Unterstützer der Kinderpräventionsfahrt, die erste Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforums e.V., Frau Elisabeth Schosser, der 2. Vorstand des Münchner Sicherheitsforums e.V. und Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums München, Herr Werner Feiler, der Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Münchner Sicherheitsforums e.V., Herr Polizeidirektor Helmut Spörl und der Polizeipräsident vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Herr Robert Kopp, im Gästehaus Oberaudorf ein. Als Vertreter der Pressestelle war der stellvertretende Leiter und Unterstützer Herr Thomas Baumann zugegen. Seitens des Gastgebers besuchte der 3. Bürgermeister von Oberaudorf, Herr Max Resch, die Veranstaltung. 

 

Nach einer kurzen Pressekonferenz nahmen die Besucher an dem von den Polizeibeamten, Pädagogen und Kindern vorbereiteten „Präventionszirkel“ teil. Die Kinder hatten die Aufgabe, an drei verschiedenen interaktiven Stationen die eigene Einrichtung, ihren Alltag oder ihre Heimat vorzustellen.

Eine vierte Station wurde von den Polizeibeamten Anne Rohe, PI 24, Lisa Raith, Dominik Doll, beide PI 11, Simone Fischer, PI 42 sowie Anja Leimkugel, K 105, organisiert.

An der „Polizeistation“ durften die Kinder eine „kindgerechte“ sportliche Aufnahmeprüfung für Polizeibeamte absolvieren.

Eine weitere Aufgabe war der sogenannte „Rollentausch“, bei dem die Kinder und Jugendlichen in interaktiven Übungen versuchen mussten, als Polizeibeamte Einsätze wie Ruhestörungen und Streitigkeiten im Rahmen der Gesetzgebung zu lösen. Zu diesem Zweck trugen die Minderjährigen Polizeiuniformen und waren mit Funkgeräten ausgestattet. Das Problem für die motivierten „Polizisten in spe“ war jedoch, dass die „Streithähne“ bzw. „Krachmacher“ von den Polizeibeamten gespielt wurden, die es den Kindern alles andere als leicht machten. Nach dem Absolvieren dieser Station wollten ca. 2/3 der Kinder Polizeibeamte werden, womit die Nachwuchssorgen beim PP München in ca. sechs Jahren nicht mehr ganz so eklatant sein dürften.

Eine Erfahrung der ganz besonderen Art machten Herr Vizepräsident Feiler und Herr Polizeipräsident Kopp an der Station der seebehinderten Kinder aus Oberschleißheim. Hier mussten sie sich zusammen mit sehenden Kindern die Augen verbinden lassen. Anschließend stellten die Pädagoginnen aus dem Seebehindertenzentrum Herrn Feiler und Herrn Kopp die Aufgabe, Gegenstände zu ertasten und zu erraten. Die in verschiedener Anzahl vorhandenen Gegenstände mussten in gleicher Anzahl an alle Mitspieler am Tisch verteilt werden. Wer meinte, dass diese Aufgabe schon schwierig war, musste erst einmal Herrn Kopp, Herrn Feiler und die Kinder beim Versuch beobachten, mit verbundenen Augen „Mensch ärgere Dich nicht“ für seebehinderte Kinder zu spielen. Schon alleine das Weitergeben der Würfel und das „Augen“ ablesen bzw. ertasten bereitete größte Schwierigkeiten. Die etwas ungewöhnliche Spielgemeinschaft hatte trotz oder gerade wegen des Handicaps und der daraus resultierenden Unbeholfenheit größten Spaß. Sowohl die Kinder als auch Herr Kopp und Herr Feiler zeigten echte Teamfähigkeiten und schlugen sich wacker.

Abgerundet wurde das Programm von den Kindern aus der evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen und dem „Sinzinger Hof“ unter der Leitung der Pädagogin Frau Jutta Bisani. Nachdem die Einrichtung in einem Kurzvortrag vorgestellt wurde und die Kinder ihre Wohngruppen und ihren Alltag vorstellten, gab es eine Frage- und Diskussionsrunde, an der sich sowohl Kinder als auch Erwachsene intensiv beteiligten.

Der Tag endete mit einem Grillabend und einer „Clownsperformance“ von Herrn Wolfgang Erhardt. Da Herr Erhardt bereits letztes Jahr als Meeresgott Poseidon und nun als Clown auftrat, darf man gespannt sein, was seine Kostümkammer für das nächste Jahr so hergibt.

Am Donnerstag, den 19.05.2016, ging es nach einer kleinen Wanderung am Tatzelwurm und einer Verabschiedung wieder zurück nach München. 

Die Beamten von PI ED 7, in diesem Jahr Sebastian Weihrauch und Ferdinand Kauppert, brachten sich während der Präventionsfahrt nicht nur als „Filmemacher“ ein, sondern halfen aktiv bei der Betreuung der Kinder mit.

Auch dieses Jahr waren die Veranstalter und Verantwortlichen des Münchner Sicherheitsforums e.V. und des Polizeipräsidiums München mit den Ergebnissen der Kinderpräventionsfahrt mehr als zufrieden. Neben den bisherigen Präventionszielen (Gewalt- und Suchtproblematik) waren die Präventionseinheiten zur Stärkung der Gemeinschaft unter dem Aspekt der ethnischen und kulturellen Vielfalt der Teilnehmer sowie die Diskussionen und Spiele zum gegenseitigen Kennenlernen ein voller Erfolg.

 

Alle Kinder konnten die Sorgen ihres Alltags durch die Maßnahme für eine kurze Zeit vergessen. Sehbehinderte spielten zusammen mit Kindern, die durch Häusliche Gewalt, Gewalt in Kriegsgebieten oder sonstigen Misshandlungen traumatisiert waren. Auch die Kinder ohne Handycap oder Gewalterfahrungen waren sofort integriert. Während der Veranstaltung lernten die Kinder sehr schnell „die Geschichten“ des anderen kennen und wuchsen zu einer Gemeinschaft zusammen. Berührungsängste gegenüber der Polizei konnten abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden. Erstaunlich war auch, wie schnell aus Erziehern, Sozialpädagogen, Polizeibeamten, Lehrern und ehrenamtlichen Helfern aus völlig unterschiedlichen Bereichen ein effektives und kollegiales Team entstand.

Abschließend bedanken sich die Veranstalter bei den Kooperationspartnern und Sponsoren „HypoVereinsbank“, der „Josef Schörghuber - Stiftung“, der „Münchner Kindl Stiftung“, der Firma BMW, Frau Erika Schindecker (ehemalige Vorstandsvorsitzende der „Deutschen Stalkingopferhilfe“) sowie Herrn Stefan Kuffler, der alle Lebensmittel für den geplanten Grillnachmittag kostenlos zur Verfügung stellte. Ein Dank richtet sich auch an Kollegin Elisabeth Matzinger, PB 1, die wie bereits auch im letzten Jahr die Veranstaltung bzw. die Organisatoren im Vorfeld medial sehr gut beriet bzw. begleitete.

 

Durch die Kinderpräventionsfahrt entstand ein Fußballprojekt, bei dem Harald Frießner, E 31 C, gemeinsam mit dem Betreuer der Johanniter, Valentin Schäfer, regelmäßig mit den Kindern der Flüchtlingsunterkunft aus der Hellabrunner Straße Fußball spielen. Syrische und afghanische Kinder werden des Weiteren in den Fußballverein FC Hertha München integriert. Als „Helfer“ fungiert hierbei ein 16-jähriger afghanischer Jugendlicher, der mit seiner Mutter und zwei Schwestern erst vor ein paar Monaten aus Afghanistan in München ankam. Sein Vater wurde von den Taliban erschossen, weil dieser Englisch für Mädchen und Jungen unterrichtete. Trotz Drohungen und Warnungen der Taliban lehrte er weiter. Das war sein Todesurteil und die Familie musste fliehen.

Schließen möchte ich den Bericht mit einem Zitat des 16 jährigen afghanischen Flüchtlings Norman vom letzten Tag der Präventionsfahrt:

„Überall, wo die Landschaften grün und fruchtbar sind, gibt es nur gute und freundliche Leute!“ Nein Norman so einfach ist das leider nicht!

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Fußballturnier mit Flüchtlingskinder

 

Sechs Mannschaften aus der Flüchtlingsunterkunft „Hellabrunner Straße“ (ehemaliges Osram-Gelände) und vier Teams von „buntkicktgut - interkulturelle Straßenfußballligen“ nahmen am Sonntag, den 05.06.2016, 14.00 Uhr -19.00 Uhr, am Fußballturnier „Giesing Cup“ teil. Austragungsort war der Fitness Parcour Isarauen zwischen Candidstraße und Eisenbahnbrücke.

Organisiert wurde dieses Turnier von der Stelle für „Allparteiliches Konfliktmanagement in München“ (AKIM) im Amt für Wohnen und Migration des Sozialreferats in Zusammenarbeit mit „buntkicktgut“ und der „Johanniter-Unfall-Hilfe“, die für die Betreuung der Flüchtlinge in der Unterkunft verantwortlich ist.

AKIM“ und die „Johanniter“ waren zudem mit einem Infostand vor Ort und standen für Fragen rund um die Flüchtlingsunterkunft und das Zusammenleben im Stadtteil zur Verfügung. Außerdem gab es ein kleines Angebot für Kinder.

Das Münchner Sicherheitsforum unterstützte mit der Anlieferung und Abholung sowie dem Auf- und Abbau der Tore.

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Münchner Sicherheitsforum präsentiert sich beim Weihnachtspräventionsmarkt im Polizeipräsidium München

 

Am Freitag, 11.12.2015, veranstaltete das Polizeipräsidium München in der Ettstraße zwischen 15.00 Uhr und 20.00 Uhr zum vierten Mal einen Weihnachtspräventionsmarkt.

 

In weihnachtlich dekorierten Hütten präsentierten sich die Dienststellen K 65 für Trick- und Taschendiebstahl, K 105 für Opferschutz und Prävention sowie die Dienststelle für Verkehrserziehung und -aufklärung und standen für Fragen rund um das Thema Prävention zur Verfügung. Vertreten waren auch die drei Polizeivereine „Münchner Blaulicht“, „Münchner Sicherheitsforum“ und „Polizisten Helfen“, die den interessierten Besuchern ihre Programme erklärten. Die Werbestelle informierte potentielle Nachwuchskräfte über den vielschichtigen Polizeiberuf. Die Feuerwehr vergrößerte das Angebot des Weihnachtspräventionsmarkts mit ihrem Stand zum Thema Brandschutz.

 

Neben den diversen Infoständen wurden Vorträge zum Thema „Neue Medien – neue Gefahren“ und über die Einsatzzentrale geboten. Der Verein „Münchner Blaulicht“ organisierte Führungen im Museum. Polizeivizepräsident Werner Feiler besichtigte mit interessierten Besuchern den Führungsstab, der für die Planung von Großeinsätzen verantwortlich ist. Auftritte der Chöre der Polizei München und des Bläserensembles „Schandiblech“ untermalten die weihnachtliche Stimmung und sorgten für großen Besucherzustrom.

Der Nikolaus sorgte mit seinem prallvoll mit Süßigkeiten gefüllten Sack für ein Lächeln auf den Gesichtern der kleinen Besucher.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war gegen 17.00 Uhr die offizielle feierliche Eröffnung durch Polizeipräsident Hubertus Andrä, in deren Anschluss die Fassade des Präsidiums mitunter wegen der positiven Resonanz aus dem Vorjahr wieder farbig illuminiert wurde. Der leuchtende Schriftzug „Gefahr erkennen, 110 wählen, Hilfe bekommen“ verdeutlichte den präventiven Charakter der Veranstaltung. Die beleuchtete Front des Präsidiums kann noch bis Weihnachten jeweils in den Abendstunden ab 16.00 Uhr bewundert werden.

 

Das Münchner Sicherheitsforum präsentierte den wissbegierigen Besuchern seine Präventionsprogramme und – projekte in einer weihnachtlich dekorierten Hütte, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

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Münchner Sicherheitsforum besucht auch 2015 die Wiesnwache

 

In guter Tradition besuchten die Vorstandsmitglieder des Münchner Sicherheitsforums, Elisabeth Schosser, Robert Kopp, Stephan Kuffler und Helmut Spörl, auch in diesem Jahr am ersten Wiesnmontag die Wiesnwache, um sich über die ersten Wiesntage zu informieren.

 

Der Wiesnwachenchef, Polizeidirektor Hartwich, zeigte sich mit dem Verlauf der ersten beiden Tage im Ergebnis zufrieden. Mit großem Interesse führte die Vorstandschaft auch persönliche Gespräche mit den Wiesnschandis über ihre Erfahrungen zum Dienst auf der Wiesn.

 

Stellvertretend für alle Mitglieder des MSF bedankte sich Frau Schosser bei den Beamtinnen und Beamten für ihr besonderes Engagement sowie die hohe Professionalität und versicherte ihnen, dass die Bürger ihren Einsatz für eine sichere Wiesn ganz besonders zu schätzen wissen. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte sie dem Wiesnwachenchef für die Beamten einen einem Obolus für die Kaffeekasse t.

 

 

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Neues Präventionsprojekt – Im Notfall 110

 

Ein weiteres, neues Präventionsprojekt des Polizeipräsidiums München sowie des Münchner Sicherheitsforums ist der Aufkleber für Kinder und Jugendliche mit dem „Schanderl“ und dem Rat „Im Notfall 110!“

 

Hierdurch soll - in Verbindung mit dem „Hausaufgabenheft“, welches ebenfalls ein langjähriges, gemeinsames Projekt des Polizeipräsidiums München, des Münchner Sicherheitsforums und der Landeshauptstadt München (Referat für Bildung und Sport) ist - dazu ermuntert werden, bei einem Notfall die Nummer 110 anzurufen. Was muss in einem Notfall beachtet werden? Es soll vermittelt werden, dass man nicht aus Spaß oder Langeweile bei der Polizei anrufen darf. Den Kindern und Jugendlichen soll der richtige „Umgang“ mit der „110“ näher gebracht werden. So kann man z.B. die Notrufnummer mit jedem Handy wählen, auch wenn kein Guthaben auf der Telefonkarte ist.

 

Ganz wichtig sind dann die fünf W´s:

 

1. Wer ruft an?

    Nenne deinen Namen mit Adresse!

2. Was ist passiert?

    Sag, warum du Hilfe brauchst!

3. Wo ist es passiert?

    Sag den genauen Ort, wo die Hilfe benötigt wird!

4. Wann ist es passiert?

    Sag, wie lange es her ist!

5. Warte auf Rückfragen!

    Vielleicht braucht die Polizei noch andere Informationen! Leg den Hörer erst dann auf, wenn die Polizei aufgelegt hat.

 

Der „Schanderl“ als Erfolgsmodell in Sachen Kinder- und Jugendarbeit fungiert zudem in allen Präventionsmedien des Präventionskommissariats, K 105, des Polizeipräsidiums München als Erkennungszeichen. Er findet sich selbstredend auch im Medium „Hausaufgabenheft“ – konzipiert für Kinder der dritten Jahrgangsstufe -, welches einen Schwerpunkt der polizeilichen Kinder- und Jugendarbeit in Bezug auf die Verhaltensprävention in Schulen darstellt.

Der Notfall-Aufkleber für Kinder und Jugendliche stellt eine weiterführende Präventionsmaßnahme für diese Zielgruppe dar, um schnell Hilfe zu holen und so weiteren Schaden oder sogar Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zu verhindern.

 

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10 Jahre Kinderpräventionsfahrt – 2015 geht`s nach Oberaudorf

 

52 Polizeibeamte, Pädagogen sowie Ehrenamtliche und mehr als 500 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis siebzehn Jahren nahmen an den bisherigen neun Kinderpräventionsfahrten des Münchner Sicherheitsforums e.V. (MSF) und des Polizeipräsidiums München teil. Die Kinder kamen aus Einrichtungen wie dem Kinderheim Feldkirchen, Sehbehinderten- und Blindenzentrum Südbayern, Haus für Mutter und Kind an der Bleyerstr., Jugendhilfeeinrichtung Weitblick, Nikolaidisstiftung, Waisenhaus München, Sinzinger Hof, Kinderschutz München, FC Hertha München sowie aus verschiedenen Münchner Schulen.

„Eine sehr beeindruckende Bilanz unseres wohl einzigartigen Ferienpräventionsaufenthalts für Kinder“, sind sich die Vorstandsmitglieder Frau Elisabeth Schosser, Herrn Stephan Kuffler und Polizeivizepräsident Robert Kopp einig. Ein wichtiges Motto der Fahrten ist: „Offen sein für alles, was anders ist!“ Eine gewinnbringende Balance aus Ferienfahrt und polizeilichen Präventions- und Selbstsicherheitstrainings für Kinder.

Das erklärte Ziel des Münchner Sicherheitsforums und des Polizeipräsidiums München war es von Anfang an, dass Kinder und Jugendliche, mit völlig unterschiedlichen, zum Teil traumatischen Schicksalsschlägen, aber auch Kinder aus sogenannten „intakten Familien“ in ihren Ferien ein Stück weit zusammenwachsen. Sie sollen sich kennen lernen und gemeinsam den Alltag für eine kurze Zeit vergessen. Dazu gehört in erster Linie, sich auf „Neues“ bzw. „Fremdes“ einzulassen und Vorurteile abzubauen. Sehbehinderte spielen zusammen mit Waisenkindern, Kinder, die durch Häusliche Gewalt oder sonstige Misshandlungen traumatisiert sind, mit Flüchtlingskindern und Förderschüler mit Gymnasiasten. Während der Veranstaltung lernen die Kinder sehr schnell „die Geschichten“ des anderen kennen und wachsen zu einer Gemeinschaft zusammen. Erstaunlich war und ist es für die Betreuer bei jeder Fahrt wieder aufs Neue, wie schnell Kinder im Spiel und bei gemeinsamen Präventionsaufgaben aufeinander zugehen, sich gegenseitig helfen oder unterstützen und als Gruppe zusammenwachsen. Bemerkenswert ist es außerdem, wie schnell aus Erziehern, Sozialpädagogen, Polizeibeamten, Lehrern und ehrenamtlichen Helfern aus völlig unterschiedlichen Bereichen jedes Jahr ein effektives und kollegiales Team entsteht. Jeder lässt sich auf die beruflichen Einstellungen und Philosophien des jeweils anderen Berufsstands ein. Gerade die Vielseitigkeit der teilnehmenden Kinder und Betreuer macht diese Ferienmaßnahmen zu etwas Außergewöhnlichem und ist mit verantwortlich für den Erfolg.

Es entwickeln sich bei jedem dieser Ferienaufenthalte neue Freundschaften. Insbesondere werden viele Freundschaften zwischen den Kindern und den Polizeibeamtinnen und – beamten, die zum großen Teil noch heute Bestand haben, geschlossen. So besuchen heute noch Polizeibeamte „ihre Schützlinge“ in den verschiedenen Einrichtungen. Besonders viele Kontakte entstanden zwischen Polizisten und den Kindern aus dem Kinderheim der Inneren Mission in Feldkirchen. Erwähnenswert ist unter anderem der seit Jahren bestehende Kontakt des mittlerweile pensionierten Polizeibeamten, Günter Gareis, zu Feldkirchner Kindern, die an der Fahrt teilgenommen hatten. So lässt er es sich bis heute nicht nehmen, zu den Geburtstagen der Kinder mit einem Kuchen zum Waisenhaus zu fahren und mit der gesamten Gruppe bei Kakao und Kuchen zu feiern und zu singen. Der Polizist Alexander Schwandner hat die „Patenschaft“ von Kindern im Paulihof des Kinderschutz München e.V. übernommen und unterstützt die Pädagogen bei der Organisation und Durchführung von Ferienmaßnahmen.

 

Die bisherigen Aufenthalte der einwöchigen Fahrten in den letzten Jahren waren Brixen, Deggendorf/Gut Aiderbichl, Altenmarkt im Salzburger Land, Rügen, Todtmoos im Schwarzwald, drei Fahrten nach Bozen und Seefeld am Wörthsee. Im Jahr 2013 wurde ein neues Organisationsteam aus den Reihen der Münchner Polizei und eines ehrenamtlichen Mitarbeiters der Hypo Vereinsbank gewonnen und dadurch die Fortführung des Projekts gewährleistet.

 

Zielort der diesjährigen 10. Kinderpräventionsfahrt ist das „Gästehaus Oberaudorf“ der „UniCredit Bank AG“ unterhalb des „Tatzlwurms“ Die Fahrt findet von Dienstag, den 01.09.2015 bis Freitag, den 04.09.2015 statt. Neben Toben und Spielen und vielen weiteren Freizeitaktivitäten wie Bergtouren, Sommerrodeln, Ponyreiten und einer „Biberwanderung“, Singen am Lagerfeuer und das Bauen eines eigenen Klettergartens, stehen auch in diesem Jahr Präventionsangebote der Jugendbeamten der Polizei auf dem Programm. Das Motto „Natur ist uns Droge genug“ verrät bereits eines der präventiven Schwerpunktthemen, nämlich das Thema „Sucht“. Auf Grund des Mottos ist vorgesehen, dass die Betreuer und die Kinder ihr Handy freiwillig abgeben und auch während des Aufenthaltes auf Fernseh- und Internetkonsum gänzlich verzichten. Um die notwendige Erreichbarkeit zu gewährleisten, wird natürlich ein „Notfallhandy“ im Einsatz sein

 

Als Kooperationspartner konnten für die diesjährige Kinderpräventionsfahrt die Schriftstellervereinigung „Das Syndikat“, die „HypoVereinsbank“, die „Josef Schörghuber-Stiftung“, die „Münchner Kindl Stiftung“, die Firma BMW, die Kuffler Gastronomie München und einige Privatpersonen gewonnen werden. Ein herzlicher Dank geht daher an alle Unterstützenden, ohne die diese Fahrten nicht möglich wären.

 

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Presseberichte: Verschiedene

 

 

Belobigung couragierter Bürger, die Enkeltrickbetrügereien verhinderten

 

Sechs couragierte Bürger, die durch ihr Einschreiten Enkeltrickbetrügereien verhindert haben, wurden heute im Polizeipräsidium München belobigt. In zwei Fällen gelang es der Polizei dadurch auch jeweils eine Täterin festzunehmen. Insgesamt wurde ein Schaden von 99.000 Euro abgewendet.

Als Belohnung für diese Zivilcourage überreichten die 1. Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforum e.V. Frau Elisabeth Schosser und Polizeivizepräsident Robert Kopp jedem der sechs Personen 200 Euro.

Alle vereitelten Fälle finden Sie unter http://www.polizei.bayern.de/…/pr…/aktuell/index.html/226251. Zudem finden Sie dort viele Tipps, wie man sich vor einem Enkeltrickbetrug schützen kann und welche anderen Betrugsarten es in diesem Zusammenhang gibt.

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TZ-Zeitungsausschnitt

 

Presseberichte: Verschiedene

 

 

Präventionsprojekt „Cool bleiben – friedlich feiern in München“

 

Um noch mehr junge Menschen auf der Feiermeile zu erreichen und für das Thema zu sensibilisieren, fand am Samstag, 25.07.2015, von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr, bereits zum zweiten Mal das „Open-Air“- Sommerfest statt.

Der Park am Maximiliansplatz 2 zeigte sich für das „Cool bleiben – friedlich feiern“ – Sommerfest von seiner bunten und musikalischen Seite. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter.

 

Vom Polizeipräsidium München wurde der „Schanderlbus“ mit einem Infostand des Präventions-Kommissariats 105, mit Videos und Musik, aufgebaut. Hier wurden verschiedenes Infomaterial und Give Aways, die vom Münchner Sicherheitsforum gesponsert wurden, verteilt. Zudem waren die Jugendbeamten der zuständigen Polizeiinspektion 11 im Veranstaltungsbereich als Ansprechpartner unterwegs.

 

Unser 2. Vorsitzender, Polizeivizepräsident Robert Kopp, und Sozialreferentin Brigitte Meier sowie David Süß, Vorstand im Verband der Münchner Kulturveranstalter e.V., eröffneten gemeinsam das Sommerfest der Kampagne „Cool bleiben – friedlich feiern in München“.

 

Die Veranstaltung stärkte und festigte das gute Verhältnis zwischen den Innenstadt-Clubs, der Stadt München und dem Polizeipräsidium München und traf auf reges Interesse der Münchner Bürgerinnen und Bürger.

 

Eine wertvolle Aktion, die wir gerne unterstützen.

 

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Presseberichte: SZ vom 27. Juli 2015

 

 

Belobigung durch Münchner Sicherheitsforum e.V. – Bankmitarbeiter verhindern Enkeltrickbetrug

 

Zwei Mitarbeiter der Stadtsparkasse konnten am 13.03.2015 einen Enkeltrickbetrug verhindern. Eine 80-jährige Münchnerin hatte am späten Vormittag den Anruf einer weiblichen Person erhalten, die mit einer geschickten Gesprächsführung erreichte, dass die Rentnerin bei ihrer Bank einen größeren Bargeldbetrag abheben wollte, um diesen später der Anruferin zu übergeben. Die Mitarbeiter der Stadtsparkasse erkannten, dass es sich hier vermutlich um einen Enkeltrickbetrug handelte und verständigten sofort die Polizei. Durch dieses schnelle und umsichtige Handeln konnte die weitere Tatausführung verhindert werden.

Im Namen des Münchner Sicherheitsforums belobigten unsere Vorsitzende, Frau Stadträtin a.D. Elisabeth Schosser, und Polizeivizepräsident Robert Kopp die beiden Mitarbeiter und übergaben ihnen als Anerkennung jeweils 200 Euro.

 

Das Polizeipräsidium München hat in diesem Zusammenhang folgende Präventionshinweise mitgeteilt:

 

Seien Sie auf der Hut vor angeblichen Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten, die sich per Telefon bei Ihnen melden! Mit dem sogenannten „Enkel-Trick“ gelingt es schamlosen Betrügern leider immer wieder, insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch rührselige Geschichten bringen sie ihre Opfer dazu, nicht unerhebliche Bargeldbeträge abzuheben, um dem Anrufer aus einer vermeintlich ausweglosen Situation zu helfen: hohe Arztrechnungen, Mietrückstände oder Aktienverluste.

 

Bitte beachten Sie:

 

Ø  Bewahren Sie keine größeren Bargeldbestände zu Hause auf.

Ø  Werden Sie misstrauisch, wenn überraschend angebliche Freunde und Bekannte von Familienmitgliedern Sie um größere Geldbeträge bitten.

Ø  Halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank, wenn Sie durch angebliche Mitarbeiter aufgefordert werden, Ihr Geld abzuheben.

Ø  Schreiben Sei keine Geheimnummern auf.

Ø  Werden Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auffordert, für ein angeblich lukratives Geschäft höhere Geldbeträge abzuheben.

Ø  Bewahren Sie Notfallnummern griffbereit auf.

 

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Rufen Sie in diesen Fällen umgehend die Polizei unter 110!

 

Auch Sie können verhindern, dass ihre Angehörigen Opfer von Enkeltrickbetrügern werden. Hinweise dazu finden Sie unter http://www.polizei.bayern.de/muenchen/schuetzenvorbeugen/senioren/index.html/160758

 

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Wie entsteht ein Ermittler? – Bilder vom Krimitag 2014 – Erlös geht an Münchner Sicherheitsforum e.V.

 

Die Buchhandlung „Glatteis“ in der Corneliusstr. war am 08.12.2014 ab 19.30 Uhr rappelvoll, als in einer Talkrunde die Krimiautoren Martin Arz, Werner Gerl, Inge Löhnig und Irene Rodrian von Moderatorin Angela Eßer ins Kreuzverhör genommen wurden und ihre Ermittlungsmethoden denen eines echten Kommissars der Münchner Polizei gegenüberstellen mussten.

Ergänzt wurde die unterhaltsame Veranstaltung mit einem weihnachtlichen Kurzkrimi von Beatrix Mannel.

 

Wir bedanken uns für den Reinerlös von 250 Euro, den uns die Autorengruppe vom Münchner „Syndikat“ für die Kinderpräventionsfahrt 2015 zur Verfügung gestellt hat.

 

Unser Geschäftsführer Helmut Spörl und zwei weitere Mitglieder des MSF waren an dem kurzweiligen Abend dabei.

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Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit für Elisabeth Schosser

 

Innenminister Joachim Herrmann hat zum zweiten Mal die Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit an Persönlichkeiten verliehen, die sich langjährige beziehungsweise nachhaltige Verdienste um die Innere Sicherheit in Bayern erworben haben. Die Staatsmedaille kann Menschen verliehen werden, die sich in politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen oder anderen Bereichen herausragende Verdienste um die Innere Sicherheit in Bayern erworben haben. Sie sind damit Vorbild und Ansporn für andere. Die besondere Wertigkeit der Bayerischen Staatsmedaille Innere Sicherheit zeigt sich auch dadurch, dass jährlich maximal 15 Persönlichkeiten damit geehrt werden.

 

Laudatio von Innenminister Joachim Herrmann

Elisabeth Schosser

"Politikerinnen wie Sie sind der starke Fels, auf dem unsere Gesellschaft gebaut ist! Jahrzehnte haben Sie an diesem Fundament gebaut. Nachhaltig, umsichtig, immer geduldig. Seit 1972 bis 2008 und nochmals 2013/2014  haben Ihre Wählerinnen und Wähler Ihnen deshalb das Vertrauen ausgesprochen und Sie ehrenamtlich in den Münchner Stadtrat entsandt. Ihre Sache - das sind die Menschen! Besonders die, die Unterstützung notwendiger haben als die Jungen und die Starken. Als seniorenpolitische Sprecherin Ihrer Fraktion haben Sie München für Frauen und Männer jeden Alters nicht nur lebenswert gemacht, sondern auch sicherer. Gefühlt sicherer und tatsächlich sicherer.

Die Münchner Initiative gegen Trickdiebstahl ist heute mehr denn je ein Erfolgsprojekt. Als Gründungsmitglied des Münchner Sicherheitsforum e. V. haben Sie seit 1985 die Belange und Sorgen um die Münchner Sicherheit mit führenden Polizeibeamten immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht. Seit 23 Jahren sind Sie Vorsitzende des Vereins und verbinden dort Fachwissen, ein Herz für die Polizei und Ihre verbindliche Art auf beste Weise. Zusammen mit den zwei weiteren Münchner Polizeivereinen haben Sie erst kürzlich die Polizeiinspektion 16 am Münchner Hauptbahnhof mit einer Geldspende für die Beschaffung von Versorgungsmitteln zur Betreuung ankommender Flüchtlinge bedacht.

Auch das Verständnis und das Verhalten unserer Kinder und Jugendlichen haben Sie geprägt. Von Kinder- und Jugendpräventionsfahrten, über Aktionen wie 'Cool bleiben - friedlich feiern in München' und 'Gscheid radln' bis hin zu Hausaufgabenheften mit kriminal- und verkehrspräventiven Themen sowie Präventionsmalheften wurde durch Sie vieles auf den Weg gebracht. In den öffentlichen Verkehrsmitteln haben Sie sich ebenfalls für mehr Sicherheit eingesetzt; insbesondere für die Möglichkeit, Handys auch in der U-Bahn nutzen zu können. Liebe Frau Schosser, Sie haben Ihre Freunde und die Unterstützer Ihrer Anliegen immer mit Ihrer Dynamik beeindruckt. Zweifler haben Sie nachdrücklich und nachhaltig auf Ihre Seite gezogen - im Zweifel hatten Sie eben einfach den längeren Atem."

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Münchner Sicherheitsforum versorgt Flüchtlinge

 

Die aktuellen weltpolitischen Vorgänge und insbesondere die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten verursachen starke Flüchtlingsbewegungen, die auch in München schon länger spürbar sind. Gerade am Münchner Hauptbahnhof treffen viele Flüchtlinge ein.

 

In den letzten 5 Wochen wurden am Hauptbahnhof über 3.000 Flüchtlinge registriert. Die häufigsten Nationalitäten sind syrisch (35 %) und eritreisch (35 %). Unter den Flüchtlingen sind viele Familien, die mit ihren Kindern auf der Flucht sind. Dazu treffen auch viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ein. Von allen ankommenden Flüchtlingen sind ca. 20 Prozent minderjährig. Für die erste Erfassung und Registrierung am Hauptbahnhof ist das Polizeipräsidium München mit seiner dortigen Polizeiinspektion 16 zuständig.

 

Für eine menschenwürdige Erstversorgung dieser Kinder, Jugendlichen, aber auch Schwangeren und entkräfteten erwachsenen Flüchtlinge braucht die Polizei immer wieder Versorgungsmaterialien wie z.B. Windeln, Milchgetränke und Kekse, die nicht zur typischen Ausstattung einer Polizeidienststelle gehören. Damit sich die Polizeiinspektion 16 flexibel und unbürokratisch diese Waren beschaffen kann, haben sich die Vereine Münchner Sicherheitsforum, Polizisten Helfen und Münchner Blaulicht entschlossen, die Dienststelle mit jeweils 250 Euro bei entsprechenden Einkäufen zu unterstützen.

 

Polizeivizepräsident Robert Kopp, der Leiter der für die Flüchtlingsproblematik zuständigen Unterabteilung E 3, Harald Pickert, und der stellvertretende Dienststellenleiter der PI 16, Artur Mitterer, stellen die momentane Situation der PI 16 bei der Arbeit mit Flüchtlingen in der Presserunde vor."

 

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v.l.n.r.: Robert Kopp, Harald Pickert (Vorsitzender Münchner Blaulicht), Elisabeth Schosser, Mario Schmidbauer (Vorsitzender Polizisten helfen), EPHK Mitterer (Polizeiinspektion 16).

 

Presseberichte: Zeitungsausschnitte 1, Zeitungsausschnitte 2

 

Sicherheitsforum bedankt sich bei der Wiesnwache

 

Unsere Vorstandsmitglieder Stephan Kuffler und Robert Kopp besuchten auch in diesem Jahr die Wiesnwache der Münchner Polizei. Deren Leiter, Polizeidirektor Hartwich, gab den Gästen einen Einblick in den anspruchsvollen Dienst der Wiesnschandis. Von den Polizeibeamten bekamen die Besucher Wienseindrücke "live" geschildert und bedankten sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit stellvertretend bei Herrn Hartwich für die tolle Arbeit seiner Mannschaft. Das Münchner Sicherheitsforum wünscht der Wiesnwache für den weiteren Verlauf des größten Volksfestes der Welt alles Gute und viel Erfolg!

 

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Polizeifreizeit - „Kindercamp gegen Vorurteile“

 

Mit Blinden kann man nicht spielen, mit denen fahre ich nicht in die Ferien!“ oder „Was will ich mit den Förderschülern, die machen sowieso nur scheiß!“ oder „Bullen sind uncool, wahrscheinlich filzen die uns zuerst und texten uns zu...!“

Solche und ähnliche Vorurteile waren von vielen der 22 Teilnehmer im Alter von zehn bis 15 Jahren im Vorfeld der Kinderpräventionsfahrt, die zum neunten Male vom Münchner Sicherheitsforum mit dem Polizeipräsidium München veranstaltet wurde, zu hören.

 

Gerade solche und ähnliche Ressentiments sind ein wesentlicher Grund für diese Fahrten. Kinder und Jugendliche mit völlig unterschiedlichen, zum Teil traumatischen Schicksalsschlägen, seien es Opfer aus häuslicher Gewalt oder Waisenhauskinder, Blinde oder Sehbehinderte, aber auch Kinder aus sogenannten intakten Familien sollen in ihren Ferien ein Stück weit zusammenwachsen, sich kennen lernen und gemeinsam den Alltag für eine kurze Zeit vergessen. Berührungsängste gegenüber der Polizei sollen abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden. Kurz um ein „Feriencamp gegen Vorurteile!“. Um diese besonderen Anforderungen zu erfüllen, wurde ein elfköpfiges Team aus Pädagogen, Polizeibeamten und ehrenamtlichen Helfern zusammengestellt. Obwohl es bereits die neunte Fahrt war, war es auch diesmal wieder bemerkenswert, wie schnell die „Betreuer“ aus völlig unterschiedlichen Bereichen zu einem effektiven Team zusammenwuchsen. Seitens der Polizei stellten sich Anja Leimkugel, K 105, Anne Rohe, PI 24, Tobias Lichey, PI 11, Simone Fischer, P 1b - Werbestelle und Harald Frießner, E 3, diesen Herausforderungen. Unterstützt wurden sie von Ferdinand Kauppert und Maximilian Haas, beide PI ED 7, die nicht nur die Fahrt in Bild und Ton festhielten, sondern auch tatkräftig mit anpackten. Auch unser „Oldi“ Wolfgang Erhardt (Konzernsicherheit der Hypovereinsbank) trug bei seiner achten Teilnahme an Polizeipräventionsfahrten wesentlich zum Gelingen der Fahrt bei.

 

Das Ziel der neunten Ferienfahrt für benachteiligte Kinder war diesmal das Vereinsgelände des Vereins „Wasserfreunde e.V“ am Wörthsee.

 

Anders wie auf den bisherigen Fahrten war die Kreativität jedes einzelnen Teilnehmers, handwerkliches Geschick und das „Leben“ in der Natur gefragt. So standen neben den polizeipräventiven Programmen Aktivitäten wie Feuer machen, Floß bauen und zu Wasser lassen, Küchendienste für die Gruppe, eine Fackelwanderung, Tiere erleben auf Gut Aiderbichl sowie Schwimmen im Wörthsee (trotz lediglich 16 Grad Wassertemperatur) auf dem Programm. Freizeitaktivitäten wie Beachvolleyball, Fußball, Kinderspiele im Freien und in der Hütte kamen dabei auch nicht zu kurz.

 

Es war bemerkenswert, wie bereits am zweiten Tag sehbehinderte Kinder mit sehenden Kindern zusammen Fußball und Volleyball spielten. Dabei wurden die Sehbehinderten gerade von den Kindern geführt und unterstützt, die sich zuvor nicht vorstellen konnten, mit derart gehandycapten Kindern Ferien zu verbringen. Förderschüler diskutierten mit Gymnasiasten bei „zammgrauft - Übungen“ über Gewaltbegriffe, kreierten Pantomimen und Rollenspiele. Buntgemischte Teams aus Kindern und Betreuern bauten vier funktionsfähige Flöße zusammen und ruderten auf dem Wörthsee gemeinsam um die Wette.

 

Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass es besonders zu Beginn der Fahrt bei drei Kindern, die auf Grund ihrer Vergangenheit als besonders „schwierig“ galten, immer wieder zu Konfliktsituationen kam. Auch das gemeinsame nächtigen von Betreuern und Kindern im gemeinsamen Bettenlager (im Mädchen- oder Jungenzimmer) stellte eine besondere Herausforderung dar.

 

Die erste Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforums e.V., Frau Elisabeth Schosser und Herr Vizepräsident Robert Kopp besuchten die Kinderpräventionsfahrt am dritten Tag der „Polizeifreizeit“. Herr Kopp war sofort gefordert. Zahlreiche Kinder umringten ihn und bombardierten ihn mit Fragen. Sie drückten und „herzten“ ihn. Mit Bravour und viel Geduld beantwortete Herr Kopp die „Fragen ganz besonderer Art“, wie: „Bist Du schon lange Polizist?“, „Bist Du der Chef?“, „Bist Du mein Freund?,“ „Wie alt bist Du?“, „Was musst Du so als Chef machen?“, „Darf ich mit Dir armdrücken?“

 

Als der Polizeivizepräsident spätabends das „Camp“ am Wörthsee wieder verließ, hatte er zahlreiche kleine Freunde gewonnen. Ein besonders anhänglicher Freund, ein sehbehinderter kleiner Junge, umarmte Herrn Kopp und meinte gar: „Robert, kommst Du mich einmal besuchen? Bist Du die nächsten Ferien wieder dabei?“

 

Zuletzt sorgte Herr Erhardt am Abschlussabend für den „Überraschungsgast“, als er als Poseidon verkleidet, mit weißem Bart (erinnerte ein wenig an einen Weihnachtsbart), Neoprenanzug und Dreizack aus dem Wörthsee stieg. Nachdem er eine Schatztruhe mit Andenken für die Kinder am Steg hinterließ („Golddublonen“), verschwand er wieder in „den Tiefen des Sees“. Das Betreuerteam sorgte für die mystischen Effekte (wie Knicklichter im Wasser) und kleine vorbereitende Legenden. Den Rest des Abends verbrachten die Kinder damit, darüber zu rätseln, wer im Poseidonkostüm steckte, oder gibt es den Poseidon wirklich? Man weiß es nicht.  

 

Trotz der Strapazen und des Schlafmangels waren alle am Ende der Fahrt ein wenig wehmütig. Alle Betreuer meinten trotz der Anstrengungen einhellig, dass sie die Fahrt jederzeit wiederholen bzw. wieder unterstützen würden.

 

Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern, wie der „Josef Schörghuber - Stiftung“, der „Münchner Kindl Stiftung“, den „Wasserfreunden e.V.“, der Schriftstellervereinigung „das Syndikat“, der „HypoVereinsbank“, „BMW“, der „Wasserwacht am Wörthsee“ sowie dem Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Münchner Sicherheitsforums e.V., Herrn Polizeidirektor Helmut Spörl, für seine Unterstützung im Vorfeld der Aktion.

 

Verfasser: Harald Frießner

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Pressebericht: Süddeutsche Zeitung

 

 

Präsentation des Hausaufgabenheftes mit Andreas Giebel

 

Einen Schwerpunkt der polizeilichen Kinder- und Jugendarbeit stellen seit vielen Jahren Maßnahmen der Verhaltensprävention in Schulen dar. Unterstützt werden diese Bemühungen besonders durch das seit 1996 vom Polizeipräsidium München in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München erstellte Hausaufgabenheft.

Seit vielen Jahren wird das Heft im Wesentlichen durch das Münchner Sicherheitsforum mit Unterstützung der Landeshauptstadt München finanziert.

Das Hausaufgabenheft ist für Kinder der 3. Jahrgangsstufe konzipiert und enthält kindgerecht aufbereitete wertvolle Hinweise und Verhaltenstipps zu einer Vielzahl interessanter Themen, wie z.B.

 

· Radldiebstahl

· Mobbing

· Allein zu Hause

· Zündeln

· Absetzen eines Notrufes

· Umgang mit dem Internet

 

Darüber hinaus lernen die Kinder spätestens bei der Verteilung des Hausaufgabenheftes den für sie zuständigen Jugendbeamten kennen, der ihnen als direkter Ansprechpartner der Polizei zur Verfügung steht. Für Polizeivizepräsident Kopp ist der Kontakt der Jugendbeamten zu den Schülern von der Grundschule an ein wichtiger Baustein im Miteinander zwischen Polizei und Bürger.

Am Montag, 14.07.2014, 10.30 Uhr, verteilten Polizeivizepräsident Robert Kopp und unsere 1. Vorsitzende, Frau Elisabeth Schosser, die neuen Hausaufgabenhefte in den 2. Klassen der Theresia-Gerhardinger-Grundschule in der Blumenstraße 26. Dabei wurde die Wichtigkeit einer solchen präventiven Aktion von allen Teilnehmern betont und gelobt.

Der Kabarettist Andreas Giebel hat als Überraschungsgast bei den Kindern für Stimmung gesorgt und war ein ‚Promi’ zum anfassen.

„Das Hausaufgabenheft mit unserem Schanderl als Erkennungszeichen ist ein Erfolgsmodell in Sachen Kinder- und Jugendprävention“ freut sich Polizeivizepräsident Robert Kopp.

 

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„Enkel-Trick“ - Betrügereien verhindert - Münchner Sicherheitsforum e.V. belobigt vorbildliche Bankmitarbeiter

 

Im ersten Fall bekam eine 85 jährige Münchnerin am Mittwochnachmittag, den 14.05.2013, einen Anruf von einer Frau. Sie fragte die Anruferin, ob es sich um die Lebensgefährtin ihres Sohnes handeln würde. Dies bejahte sie. Zum Grund ihres Anrufes sagte sie, dass sie aktuell in einem Auktionshaus sei und für eine Ersteigerung dringend 30.000 Euro benötigen würde. Da die 85 jährige Rentnerin lediglich 10.000 Euro Zuhause hatte, wollte sie weiteres Geld von ihrer Hausbank in der Altstadt abheben. Dort fiel einem aufmerksamen Bankangestellten das ungewöhnliche Abhebeverhalten auf und er kontaktierte in Absprache mit der Kundin die „richtige“ Lebensgefährtin ihres Sohnes. Sie versicherte, dass ein derartiges Telefonat mit ihr nie stattgefunden hat. Im Anschluss ging der Bankmitarbeiter mit der Rentnerin zur Anzeigenerstattung zur Polizei.

 

Der zweite Fall ereignete sich am Dienstag, den 20.05.2014. Auch hier rief eine unbekannte Frau bei einer 84 jährigen Münchnerin an und gab sich als Schwägerin aus. Für einen Hauskauf würde sie dringend 20.000 Euro benötigen und sie wollte das Geld auch persönlich, nachdem es die Rentnerin von ihrer Hausbank abgehoben hat, abholen. Daraufhin begab sich die 84 Jährige zu ihrer Hausbank im Münchner Westen. Dort hinterfragte ein couragierter Bankangestellter die ungewöhnliche Abhebung und alarmierte die Polizei.

 

Es werden immer wieder verdächtige Abhebungen bei der Polizei von Bankangestellten gemeldet. Diese beiden Fälle stellen exemplarisch vorbildliches Verhalten dar und hier konnte jeweils konkret ein großer finanziellen Schaden abwendet werden.


Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens wurde den beiden Bankangestellten am 07.07.2014 im Rahmen einer Pressekonferenz von unserer 1. Vorsitzenden, Stadträtin a.D. Elisabeth Schosser, und unseres 2. Vorsitzenden, Polizeivizepräsident Robert Kopp, eine Belohnung von jeweils 200 Euro und ein kleines Geschenk übergeben.

 

Das Polizeipräsidium München hat in diesem Zusammenhang folgende Präventionshinweise mitgeteilt:

 

Seien Sie auf der Hut vor angeblichen Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten, die sich per Telefon bei Ihnen melden! Mit dem sogenannten „Enkel-Trick“ gelingt es schamlosen Betrügern leider immer wieder, insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch rührselige Geschichten bringen sie ihre Opfer dazu, nicht unerhebliche Bargeldbeträge abzuheben, um dem Anrufer aus einer vermeintlich ausweglosen Situation zu helfen: hohe Arztrechnungen, Mietrückstände oder Aktienverluste.

 

Bitte beachten Sie:

 

Ø  Bewahren Sie keine größeren Bargeldbestände zu Hause auf.

Ø  Werden Sie misstrauisch, wenn überraschend angebliche Freunde und Bekannte von Familienmitgliedern Sie um größere Geldbeträge bitten.

Ø  Halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank, wenn Sie durch angebliche Mitarbeiter aufgefordert werden, Ihr Geld abzuheben.

Ø  Schreiben Sei keine Geheimnummern auf.

Ø  Werden Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auffordert, für ein angeblich lukratives Geschäft höhere Geldbeträge abzuheben.

Ø  Bewahren Sie Notfallnummern griffbereit auf.

 

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Rufen Sie in diesen Fällen umgehend die Polizei unter 110!

 

Näheres finden Sie unter

http://lokalvideos.t-online.de/munchen-enkeltrick-verhindert/id_148352/index

 

Auch Sie können verhindern, dass ihre Angehörigen Opfer von Enkeltrickbetrügern werden. Hinweise dazu finden Sie unter http://www.polizei.bayern.de/muenchen/schuetzenvorbeugen/senioren/index.html/160758

 

 

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Presseberichte: SZ, AZ, TZ, Bild, Münchner Merkur

 

 

Münchner Sicherheitsforum lässt Viertklässler der Polizei über die Schulter blicken

 

Eine Präsentation zum Verein BrotZeit e.V. durch Uschi Glas und ihrem Ehemann Dieter Hermann waren Anlass für die Vorstandschaft des MSF ein Kooperationsprojekt beider Vereine zu initiieren. Uschi Glas - seit vielen Jahren auch Mitglied im MSF -  war von der Idee sofort begeistert, vor allem, weil das BrotZeit-Projekt „Kinder lernen Zukunft“ hierzu eine ideale Basis darstellt. Ziel dieses Projektes ist es, Grundschulkindern einen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen sowie deren Motivation und Ehrgeiz zu fördern. Allein in der Landeshauptstadt München fördert der Verein derzeit 28 Grundschulen und Lernförderzentren.

Am 10.04.14 war es dann endlich soweit. 38 Viertklässler der Grundschule an der Paulckestraße waren zu Gast im Münchner Polizeipräsidium. Die Kinder konnten nach Begrüßung durch Herrn Polizeipräsidenten Hubertus Andrä die Arbeit von Münchner Polizeibeamten beobachten und ihnen zu ihrem Arbeitsalltag „Löcher in den Bauch“ fragen. Nicht nur bei einem Verkehrsquiz und auf dem Fahrradparcours konnten die Schulkinder ihre Kenntnisse und Fertigkeiten unter Beweis stellen.  Sie versuchten sich auch als Dokumentenprüfer von Urkunden und nicht zuletzt als „Mitarbeiter des Erkennungsdienstes“, wo sie ihre eigenen Fingerabdrücke abnehmen und mitnehmen konnten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das vom MSF spendiert wurde, war die Vorführung von Polizeihunden ein weiteres highlight dieses Projekttages. Die Veranstaltung wurde über den gesamten Tag hinweg von den BrotZeit-Vorständen Uschi Glas und Dieter Hermann, und unserer Vorstandschaft, Stadträtin Elisabeth Schosser, Polizeivizepräsident Robert Kopp und Gastronom Stephan Kuffler, begleitet und anwesende Vertreter von Presse und Medien informiert.

Alle Verantwortlichen waren von dem Projekttag durchwegs begeistert. Getoppt wurde diese Begeisterung eigentlich nur noch von den Hauptakteuren, den Schulkindern, die mit Urkunden, kleinen Geschenken und Polizeimützen aus Papier „bewaffnet“, den Polizeitag im Münchner Polizeipräsidium dann am Nachmittag nicht mehr beenden wollten.......

Das MSF bedankt sich bei allen Unterstützern und Helfern dieser gelungenen Aktion!

 

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Presseberichte: Bildzeitung, TZ

 

 

Call a crime – Mord auf Bestellung – Erlös geht an Münchner Sicherheitsforum e.V.

 

Wer eine kriminell-gute Alternative zum allsonntäglichen TATORT suchte, wurde beim Krimitag am 8. Dezember fündig. Denn er bot nicht nur Lesungen bekannter Krimi-Autoren wie Janet Clark, Angela Eßer, Andreas Föhr, Uwe Gardein, Werner Gerl, Roland Krause, Veronika Rusch, Frank Schmitter, Leonhard M. Seidl und Iny Lorentz, man konnte sich die Schriftsteller auch an den Tisch holen, die zu Rotwein und Weißbier „literarisches Blut fließen ließen“.

Call a Crime, bei Aufruf Mord, hieß diese spannende Variante beim diesjährigen Krimitag   bei der die Autoren auch gerne ihre Bücher signierten.

 

Das Event veranstaltete die Münchner Sektion des Syndikats, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur. Das „organisierte literarische Verbrechen“ rief bereits zum dritten Mal zu Ehren seines Hausheiligen, des Schweizer Krimi-Pioniers Friedrich Glauser, den Krimitag aus, der in zahlreichen Städten groß gefeiert wurde.

Der 8. Dezember ist der Todestag von Friedrich Glauser (1896-1938), Namenspatron der renommiertesten deutschsprachigen Krimipreise, die jedes Jahr vom SYNDIKAT vergeben werden. An diesem KRIMITAG werden Lesungen, Diskussionen und Veranstaltungen aller Art von und mit deutschsprachigen Krimi-Autorinnen und Krimi-Autoren bei kriminell-guter Musik veranstaltet.

 

Der Erlös des Abends ging heuer zum zweiten Mal an das „Münchner Sicherheitsforum e.V.“. Damit wird ein Projekt zugunsten traumatisierter Heimkinder im September 2014 unterstützt. Angela Eßer hat bereits zugesagt, bei dieser Veranstaltung den Kindern persönlich vorzulesen.

 

Der 2. Vorsitzende des MSF und Polizeivizepräsident Robert Kopp sowie der Geschäftsführer Helmut Spörl, die als Ehrengäste eingeladen waren und einen kurzweiligen Abend erlebten, nahmen 220 € dankbar entgegen.

 

Nähere Informationen finden Sie unter www.krimitag.com/krimitag-2013/muenchen .

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Tag der offenen Tür beim Polizeipräsidium München

 

Am Samstag, den 29. Juni 2013, fand in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr der Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums München statt. Anlässlich der Veranstaltung konnten im Durchlauf trotz des durchwachsenen Wetters mehr als 30.000 Bürger im Polizeipräsidium München begrüßt werden.

Zu bewundern waren unter anderem Polizeibeamte aus dem Ausland und deren Fahrzeuge in der Fußgängerzone. Weiterhin zeigte die Motorrad- und die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums München ihr Können. Die Trommelgruppe „Go Brasil“ sorgte in der Fußgängerzone für gute Stimmung.

 

Höhepunkte bildeten die Verleihung des Ehrenkommissarstitels der Münchner Polizei an den Kabarettisten Andreas Giebel. Ein weiterer Höhepunkt war die Premiere des Frauenchores der Münchner Polizei, welcher das Publikum begeisterte.

 

Als Ehrengäste konnte Polizeipräsident Prof. Dr. Schmidbauer Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde in München, und den Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer begrüßen.

 

Nach dem Tag der offenen Tür fand zwischen 16.00 Uhr und 21.00 Uhr das Hoffest in einem der Innenhöfe des Präsidiums statt. Dort heizten die Bands „"Bo Jack Lumus" und "Lunatic“ die Stimmung an.

 

Das Münchner Sicherheitsforum beteiligte sich an der Veranstaltung mit einem repräsentativen Informationsstand und stellte den interessierten Besuchern seine Präventionsprogramme und – projekte vor. Für die Kinder hatten wir ein Glücksrad organisiert, mit dem sie kleine Preise gewinnen konnten.

Die nachfolgenden Bilder zeigen das rege Interesse an unserem Infostand und dem Glücksrad sowie einige Mitglieder, die den Infostand mit großem Engagement betreuten.

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Präventionsprojekt „Cool bleiben – friedlich feiern in München“

 

Das MSF war auch bei der 2. Aktionsnacht von "Cool bleiben - friedlich feiern" dabei. Am ersten Juli-Wochenende fand wieder eine Aktionsnacht des Polizeipräsidiums München zusammen mit der Landeshauptstadt München und den Clubbetreibern der Veranstaltungsszene in München statt. Anziehungspunkt war die alkoholfreie Bar der Polizei sowie der Schanderlbus am Stachus. Das MSF unterstützte die Aktion u.a. mit alkoholfreien Getränken und give aways für die Gäste.

 

Das Polizeipräsidium München hat dazu am 05.07.2013 folgenden Pressetext veröffentlicht:

 

„Polizeivizepräsident Robert Kopp informierte über die neuesten Entwicklungen. Seit Jahren haben wir im Münchner Nachtleben eine vielfältige Szenekultur, die sich mit regelmäßigen Neueröffnungen ständig verändert und immer mehr Besucher und Partygänger anzieht.

Gerade in der Innenstadt hat sich eine Veranstaltungsszene mit vielen Clubs, Bars, Kneipen und Diskotheken etabliert, die an den Wochenenden teilweise von über 10.000 Personen besucht wird. Die Münchner Polizei bemerkt seit langem diesen Wandel in der Innenstadt durch stark gestiegene Einsatzzahlen, da nachts viele Straftaten, wie z.B. Gewaltdelikte, in unmittelbarer Umgebung von Veranstaltungsörtlichkeiten begangen werden.

Auf diese Herausforderung hat das Polizeipräsidium München sofort mit einer erhöhten lageangepassten Präsenz reagiert. Zusätzlich wurden im Rahmen der behördenübergreifenden Sitzungen des Sicherheits- und Aktionsbündnisses Münchner Institutionen (S.A.M.I.) auf Initiative des Polizeipräsidiums München 2012 das Präventionskonzept „cool bleiben – friedlich feiern in München“ entwickelt.

Die Projektbeteiligten engagieren sich dabei für eine sichere Veranstaltungsszene in unserer Innenstadt mit eigenen Maßnahmen und setzen somit ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt. Die Münchner Polizei ist präsent und prüft, ob unter den festgelegten Vorraussetzungen Betretungsverbote beim Kreisverwaltungsreferat gegen Straftäter beantragt werden können. Das Kreisverwaltungsreferat erlässt Betretungsverbote, die das Betreten der Veranstaltungsszene in der Innenstadt für ein Jahr untersagen.

Das Sozialreferat steht durch den Einsatz von Streetworkenr als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und die Wirte können überörtliche Hausverbote gegen problematische Gäste aussprechen.

Das Polizeipräsidium München, das Kreisverwaltungs- und Sozialreferat der Landeshauptstadt München haben damit unter Beteiligung der Betreiber der Veranstaltungsbetriebe ein bundesweit einmaliges gemeinsames Projekt ins Leben gerufen, welches bereits bei anderen Städten und vielen Medien auf großes Interesse gestoßen ist.

Beim Vergleich des Zeitraumes Januar bis Mai 2013 mit dem gleichen Zeitraum 2012 konnte schon ein leichter Rückgang der Gesamtkriminalität festgestellt werden.

Darin kann man bei vorsichtiger Bewertung die ersten positiven Signale des Projektes erkennen, die uns darin bestärken, dass wir gemeinsam auf einem richtigen Weg sind.

Die Bewährungsprobe werden letztlich aber die wärmeren Sommermonate sein. Die nächtlichen Besucherzahlen steigen deutlich an und viele Partygänger, die z.T. stark betrunken sind, verweilen nach ihren Bar- oder Diskothekenbesuchen noch gerne in den frühen Morgenstunden auf den öffentlichen Straßen und Wegen. Da sind alle Projektbeteiligten vor Ort stark gefordert.

Ein neuer Baustein von „cool bleiben – friedlich feiern in München“ wird ein Deeskalationstraining für die Türsteher der beteiligten Diskotheken sein, bei dem praxisnahe Handlungskompetenz vermittelt werden soll.

Am morgigen Samstag sind alle Medienvertreter dazu eingeladen, mit uns ab 22.00 Uhr (Treffpunkt Pressestelle) einen Rundgang durch das Nachtleben zu unternehmen. Zuerst geht es zum Stachus. Dort besteht die Möglichkeit an der alkoholfreien Theke „pure pleasure“ selbst gemixte Cocktails unserer Jugendbeamten kostenfrei zu probieren. Außerdem befindet sich dort der „Schanderlbus“ (Infostand mit Kollegen vom Kommissariat 105 für Prävention und Opferschutz) mit Videos und Musik. Die “Partygänger“ können ihr Geschick zudem beim Basketballwerfen unter Beweis stellen und attraktive Gutscheine der Wirte sowie Give aways der Polizei gewinnen. Danach gehen wir in die Diskothek „Jack Rabbit“, Schwanthalerstr. 2, um dort einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Polizeivizepräsident Robert Kopp: „Gemeinsames Ziel der Projektbeteiligten ist es, die Anzahl der Gewaltdelikte zu verringern und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Gäste zu stärken. Denn wir alle sind uns einig: „Feiern ja, aber friedlich!““

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Lesebücher für Münchner Kinder

 

Am Donnerstag, 11.07.2013, fand in der Zeit von 08.00 bis ca. 10.15 Uhr, wieder eine Vorleseaktion der Lesefüchse statt, diesmal in der Klenzeschule in der Klenzestraße. Mehrere Polizeibeamte in Uniform lasen den Schülern der 2. Jahrgangsstufe vor. Ziel dieser seit 2007 bestehenden Kooperation von Lesefüchse e.V. mit dem Polizeipräsidium München und dem Münchner Sicherheitsforum ist es, das Vertrauen der Kinder in die Polizei zu stärken und mit „ungewöhnlichen Vorbildern“ zum Lesen zu animieren.

 

Im Rahmen der Veranstaltung überreichten Polizeivizepräsident Robert Kopp und unsere 1. Vorsitzende, Frau Elisabeth Schosser, einen Scheck über 1.000 € an Frau Riccarda Böhm, Vorsitzende des Vereins Lesefüchse. Das MSF fördert das Engagement der Lesefüchse und trägt auf diese Weise dazu bei, dass Kinder nicht ohne Geschichten aufwachsen. Mit Hilfe des Geldbetrages bereiten wir vielen Münchner Kinder mit schönen Büchern zum Schuljahresende eine Freude.

 

Nach der Vorleseaktion erkundeten die Schüler selbstverständlich noch „live“ die Streifenfahrzeuge der Polizeibeamten und ließen sich interessiert die polizeilichen Ausrüstungsgegenstände erklären. Sehenswert war es dabei nicht nur für unseren Polizeivizepräsidenten als die gesamte Klasse 2 b eng gedrängt einen Polizei-VW T5 „erstürmte“, und nachdem alle Schüler dort „Platz gefunden“ hatten sich die Türen schlossen ....

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Offen sein für alles, was anders ist!  Heimkinder auf dem Ritten

 

Es ist ein bewölkter, etwas kühlerer Tag auf dem Ritten auf 1200 Meter Höhe in Südtirol/Oberbozen. Zwei einsame Wanderer, ein bereits betagteres Pärchen, spazieren spätvormittags gemächlich in der Stille der Natur durch ein Waldstück. Sie sind Richtung Kaserhof unterwegs,  haben bereits kurz zuvor eine kleinere Brotzeit im Gästehaus Lobishof zu sich genommen und genießen nun die frische Bergluft und die Einsamkeit in den Bergen.

 

Der etwa siebzigjährige Wanderer durchbricht plötzlich die Stille, zeigt mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck  mit seinem Spazierstock in Richtung der nächsten Anhöhe und meint verdutzt zu seiner Frau: „Guck mal, siehst Du das da vorne?“

 

Etwa 150 Meter vor ihnen steht ein schwarz-weiß geflecktes Lama auf einer Bergkuppe beim Grasen. Ein etwa halb so großer Junge mit einer blauen Baseballmütze, einem roten FC Bayern T`shirt und Bluejeans zerrt verzweifelt am Zügel des Lamas und versucht sein Tier wieder auf den Wanderweg zu zerren, vergeblich. Das Lama zeigt sich unbeeindruckt.

 

Verblüfft und gleichzeitig belustigt ob des obskuren Bildes meinte die Wanderin lediglich in einem leicht sächsischen Dialekt: „Ja so was, gibt`s hier Lamas?“!

 

Ehe sie sich von ihrer Überraschung erholen konnten, hören sie plötzlich Stimmengewirr. Ein weiteres Lama taucht hinter der Kuppe auf. Das Tier aus den Anden zieht ein zierliches, junges,  afrikanisch stämmiges Mädchen hinter sich her, die sich in Tauziehermanier mit ihrem gesamten Gewicht an einer Leine ziehend, gegen das Lama stemmt. Auch ihre Bemühungen waren vergeblich.

 

Das Wandererpaar sagt nun gar nichts mehr. Sie stieren ungläubig in Richtung des Hügels. Hinter dem Mädchen tauchen nun immer mehr Lamas auf. Neben, hinter und vor ihnen laufen lachende Kinder und Erwachsene, die zum Teil Kleinkinder huckepack tragen. Sehbehinderte Kinder mit Blindenstöcken werden von anderen Kindern geführt und halten ihrerseits kleinere Alpakas an der Leine. Die bunte Karawane scheint kein Ende zu nehmen.

 

Das Pärchen aus Dresden setzt zögernd ihre Wanderung fort, in Richtung der unkoordinierten, bunten Menge an Tieren und Menschen, um schlagartig und unverhofft wieder stehen zu bleiben. Nun taucht plötzlich ein Polizeibus der bayerischen Polizei mit Münchner Kennzeichen und uniformierten Beamten als Insassen hinter der Kuppe auf. Ab und zu leuchtet das Blaulicht auf. Hinter ihnen sitzen im Polizeibus eine Schar kleiner, vermutlich „fußlahmer“ Kinder, die aus dem Fahrzeug winken.

 

Bei der bunten Karawane handelt es sich nicht um eine Fata Morgana in den Südtiroler Bergen, sondern um 36 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis fünfzehn Jahren aus fünf Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, ihren Betreuern aus der Region München und des Polizeipräsidiums München.

Unter dem Motto „Offen sein für alles, was anders ist!“  nahmen das Kinderheim Feldkirchen, das Sehbehinderten- und Blindenzentrum Unterschleißheim, die Jugendhilfeeinrichtung „Weitblick e.V.“ aus Dachau, die Münchner Einrichtungen „Nicolaidisstiftung“ und das „Haus für Mütter und Kind“ an der Kinder- und Jugendfahrt des Münchner Sicherheitsforums e.V. nach Bozen /Südtirol teil. Kinder mit völlig unterschiedlichen, zum großen Teil traumatischen Schicksalsschlägen konnten zusammen auf dem Ritten für fünf Tage ihren Alltag vergessen.

Schirmherr war, wie in den vergangenen Jahren, das Polizeipräsidium München.

 

Bemerkenswert war, wie schnell die Kinder und Jugendlichen trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und der starken Altersunterschiede zusammenwuchsen. Dies galt auch für die Erwachsenen, die aus ehrenamtlichen Helfern, Polizisten und Pädagogen aus verschiedenen Bereichen bestanden und sehr schnell als Team auftraten.

Da wurde der stark sehbehinderte Junge von einem vierzehnjährigen Mädchen beim Fußball an der Hand geführt, Jugendbeamte der Polizei führten zusammen mit Pädagogen Gewalt- und Suchtpräventionstrainings durch und ein Bankmitarbeiter gab zusammen mit einer Polizeiangestellten Yogastunden für Kinder und Erwachsene.

 

In vielen Einzelgesprächen schilderten die Kinder den Jugendbeamten der Polizei ihre Lebensgeschichten und diese wiederum erzählten von ihrer Arbeit. So konnten Berührungsängste gegenüber der Polizei abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden.

 

„Respekt, eine tolle Truppe!“ meinte auch der bergerfahrene Südtiroler Polizeibeamte Hans Ramoser der „di Stato Polizia“ anerkennend, der sich auf Bitten der Münchner Polizei sofort bereit erklärte, bei der Planung und Durchführung des Programms zu helfen.

 

Neben der Bergwanderung mit Lamas, Fackelwanderungen, einem Bozenbesuch mit „Özimuseumsführung“ besuchte man auch ein Bienenmuseum im ältesten Bauernhof auf dem Ritten, dem Plattnerhof.  

 

Auch der Schirmherr der Fahrt, der Münchner Polizeivizepräsident Robert Kopp, ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit den Vertretern des Münchner Sicherheitsforums e.V., der ersten Vorsitzenden Frau Elisabeth Schosser, dem Geschäftsführer Herrn Helmut Spörl und dem Leiter der Pressestelle des Polizeipräsidiums München, Herrn Wolfgang Wenger, für einen Tag auf den Ritten zu fahren. Zusammen mit Kollegen der Bozener Polizei und dem Bürgermeister von Ritten unterstrich man vor lokalen Medienvertretern nochmals die Wichtigkeit solcher Präventionsfahrten für benachteiligte Kinder. Eine unbürokratische, behörden- und länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Bozenern und Münchnern erklärten alle Beteiligten für selbstverständlich.

Selbst Petrus schien sich an der Fahrt mit viertägigem Sonnenschein zu beteiligen, ehe er es   am letzten Tag zur Abreise der Münchner auf dem Ritten wieder schneien und regnen ließ.

 

Ohne das Engagement des Münchner Sicherheitsforums e.V. (MSF), das seit vielen Jahren die Fahrten finanziert und veranstaltet, wäre die Freizeitwoche für die Münchner Kinder nicht möglich gewesen. Das MSF hat sich auch in diesem Jahr um weitere Förderer bemüht und konnte  die „Josef-Schörghuber Stiftung für Münchner Kinder", die „Sibylla Schmidt - Stiftung“, die Fa. BMW, die „Münchner-Kindl-Stiftung“, die HypoVereinsbank und das „Syndikat München“  (Schriftstellervereinigung) für diese Aktion gewinnen.

 

Mit Wehmut machten sich die kleinen und großen „Münchner Globetrotter“ nach den fünf Tagen auf dem Heimweg und versprachen sich ein Wiedersehen bei der Abschiedsfeier im Juli im Kinderheim Feldkirchen.

 

Verfasser: Harald Frießner

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Pressebericht: Münchner Merkur

 

 

Präsentation des neuen Präventionsmalheftes

 

47 Kindergartenkinder im Alter von 3 – 6 Jahren traten Ende Mai in wohl geordneten Zweiergruppen durch die Hauptpforte des Polizeipräsidiums München und sammelten sich erstaunlich gut organisiert vor der Treppe des Eingangs Ettstr. 2. Über ihren Köpfen am Eingangsportal thront der ehrwürdige Satz Goethes: „Nach seinem Sinne Leben ist gemein, der Edle strebt nach Ordnung und Gesetz“.

 

Der Besuch der Kindergartengruppe der evangelischen Kindertagesstätte Neuhausen beim Polizeipräsidium München hatte den Zweck, die Neuauflage des „Präventionsmalheftes“ zu präsentieren.

 

Die „Kleinen“ der Kindergartengruppe aus Neuhausen wurden von Herrn Polizeivizepräsidenten Robert Kopp und unserer ersten Vorsitzenden .Frau Elisabeth Schosser, erwartet. Sie überreichten jedem Kind ein Exemplar der „druckfrischen“ Auflage des „Präventionsmalhefts“ für Vorschulkinder und beantworteten geduldig die ausgefeiltesten Fragen der Kinder über die Polizei. Nur bei den Fragen eines kleinen blonden Mädchens geriet Herr Kopp leicht ins Grübeln: “Bist Du hier der Oberbestimmer? Musst Du viel bestimmen? Ist Bestimmen schwierig?“

 

Nach einer ausgiebigen Brotzeit führten die Jugendbeamten der Polizei die Kinder durch das Haus. Anschließend „überfielen“ die 47 Kinder mit Ihren Betreuern die Wache der PI 11 - Innenstadt, besichtigten einen Funkwagen und die mitgeführte Gegenstände der Polizisten.

 

Ein absolutes Highlight war natürlich auch die anschließende „Paternosterfahrt“. 

 

In den Räumen des Präventionskommissariats 105 erhielten die Kinder zum Abschluss kleinere Geschenke, wie Reflektorenbänder.

 

Nach Beendigung dieses Besuchs wollten 37 Kinder Polizeibeamte werden. Die restlichen zehn schwankten zwischen Feuerwehrmann, Tierärztin und Lokführer. Bleibt für die Polizei nur zu hoffen, dass sich das Verhältnis nach der nächsten Führung bei der Berufsfeuerwehr oder der Deutschen Bahn nicht wesentlich zu Ungunsten der Polizei wandelt.

 

In den vergangenen 17 Jahren, also seit 1996, wurde das Malheft von den Jugend- und Kontaktbeamten der Polizei über 100 000 Mal, meist im Rahmen einer Dienststellenführung für Kindergartenkinder, an diese verteilt. Das Heft ist in der Zwischenzeit ein fester Bestandteil des Präventionsangebots des Polizeipräsidiums München geworden und ermöglicht somit eine kontinuierliche und erfolgreiche Kontaktarbeit der Präventionsbeamten zu den kleinen und großen Bürgern.

 

Auch in diesem Jahr hat das Münchner Sicherheitsforum das Sponsoring für das Malheft übernommen, das mit einer Auflage von 20 000 Stück erstellt wurde.

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Sicheres München durch selbstbewusste Senioren - Aufklärungsaktion für Senioren zusammen mit dem Polizeipräsidium München und dem Verein „Lichtblick Seniorenhilfe e.V

 

Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag!“ Dieses Motto macht sich der Verein „Lichtblick Seniorenhilfe e.V.“ zu eigen, der im Jahr 2003 gegründet wurde. Das Motto zeigt den Respekt und die Würde, den die Vereinsmitglieder den Senioren seitdem entgegenbringen. Das Ziel des Vereins ist es, bedürftige Senioren zu unterstützen. Der Verein leistet insbesondere finanzielle Soforthilfe, übernimmt Patenschaften, führt monatliche Veranstaltungen durch, organisiert Essen auf Rädern und einen Hausnotruf.

 

Dem Polizeipräsidium München und dem Münchner Sicherheitsforum e.V. war es deshalb eine besondere Ehre, den Verein „Lichtblick Seniorenhilfe e.V.“ zu einer Präventionsveranstaltung unter dem Motto „Sicheres München durch selbstbewusste Senioren“ einzuladen. Um möglichst vielen Senioren die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen, stellte Herr Amtsgerichtspräsident Gerhard Zierl spontan einen Saal im Amtsgericht München in der Pacellistraße 5 kostenlos zur Verfügung.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Begrüßung des stellvertretenden Amtsgerichtspräsidenten Herrn Rolf Werlitz. Nach einleitenden Worten durch die 1. Vorsitzende des „Münchner Sicherheitsforums e.V.“, Frau Elisabeth Schosser, und der Seniorenbeauftragten der „Lichtblick Seniorenhilfe e.V.“, Frau Monika A. Gimpel, referierte Polizeivizepräsident Robert Kopp. Er erläuterte den Senioren hierbei Aspekte zur Sicherheit im öffentlichen Raum in der Landeshauptstadt und im Landkreis München, nahm Stellung zu sogenannten „Angstzonen“ und gab unter anderem praxisorientierte Präventionstipps, z.B. zum Phänomenbereich Taschendiebstahl. Anschließend führte der Kontaktbereichsbeamte der Polizeiinspektion 16, Polizeihauptmeister Alexander Schwandner, eine praktische Übung aus dem Zivil- und Selbstsicherheitstraining POLIZEI-Kurs zusammen mit interessierten Senioren durch.

 

Durch die Teilnahme von über 70 Senioren erhoffen sich die Veranstalter unter anderem auch Multiplikatoreneffekte durch Weitergabe der vorgestellten Präventionstipps, z.B. für deren Angehörige und Bekannte, frei nach dem Motto: „Sicheres München durch selbstbewusste Senioren!“

 

Nachdem die Senioren von der Veranstaltung begeistert waren, wurden mit dem Verein Lichtblick - Seniorenhilfe e.V. bereits weitere Aktionen abgesprochen.

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Münchner Sicherheitsforum beim Syndikat am Krimitag

 

„Die Lust am literarischen Mord ist ungebremst. Mittlerweile wird zur Freude der Krimileser in jedem Herrgottswinkel und im heruntergekommensten Saustall des Freistaats gemeuchelt, das Blut fließt wie das Bier auf der Wiesn“, so das Münchner Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

 

Das organisierte literarische Verbrechen hat am 08. Dezember 2012 bereits zum zweiten Mal zu Ehren seines Hausheiligen, des Schweizer Krimi-Pioniers Friedrich Glauser, den KRIMITAG ausgerufen, der in über 20 Städten groß gefeiert wurde. Der 8. Dezember ist der Todestag von Friedrich Glauser (1896-1938), Namenspatron der renommiertesten deutschsprachigen Krimipreise, die jedes Jahr vom SYNDIKAT vergeben werden. An diesem KRIMITAG werden Lesungen, Diskussionen und Veranstaltungen aller Art von und mit deutschsprachigen Krimi-Autorinnen und Krimi-Autoren bei kriminell-guter Musik veranstaltet. Ob Bestsellerautoren, Lokalgrößen oder Newcomer, alle sind sie bei den berühmt-berüchtigten Eieruhr - Lesungen dabei, organisiert von den jeweiligen regionalen Stammtischen.

 

Von Wien bis Köln, von Aurich über München bis Zürich, überall wurde zeitgleich für einen guten Zweck gelesen.

 

Darüber freute sich auch das Münchner Sicherheitsforum, das in Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei und weiteren Unterstützern auch 2013 wieder eine pädagogische Ferienfahrt mit benachteiligten Münchner Heimkindern nach Oberbozen organisieren wird.

Die Autoren der Münchner Gruppe des Syndikats waren bei der Vorstellung des Projekts von dem Engagement der freiwilligen Betreuer und den positiven Erlebnissen der teilnehmenden Kinder tief beeindruckt und hatten sich spontan entschlossen, den Reinerlös des Abends für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen.

 

Der 2. Vorsitzende des MSF und Polizeivizepräsident Robert Kopp sowie der Geschäftsführer Helmut Spörl, die als Ehrengäste eingeladen waren und einen kurzweiligen Abend erlebten, nahmen 680 € dankbar entgegen. Der Verein kann diese Spende für die Ferienfahrt mit den benachteiligten Kindern gut gebrauchen.

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Münchner Sicherheitsforum initiiert sicherheitspolitischen Gedankenaustausch

 

Am Mittwoch, den 07. November 2012, begrüßte die 1. Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforums, Frau Elisabeth Schosser, hochrangige Experten der Münchner Sicherheitsarchitektur zu einem schon zur Tradition gewordenen sicherheitspolitischen Gedankenaustausch im zentral gelegenen Spatenhaus.

Ganz besonders freuten sich die Vorstandsmitglieder des MSF, dass sie dazu den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann gewinnen konnten.

 

An diesem Meinungsaustausch und und zugleich Perspektivgespräch nahmen der Münchner Polizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, der ehemalige Staatssekretär im niedersächsischen Innenministerium Dr. Roland Koller, der Präsident des Amtsgerichts München Gerhard Zierl, der Präsident des Landgerichts München II Christian Schmid – Sommerfeld, Landespolizeipräsident Waldemar Kindler, die ehemaligen Münchner Polizeipräsidenten Prof. Dr. Manfred Schreiber und Gustav Häring, der auch das MSF gegründet hatte, und der ehemalige Polizeivizepräsident Jens Viering teil. Vom Bayerischen Landes – Sportverband e.V. durften wir dessen Vizepräsidenten Karl Rauh und von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg den Vorstand Peter Waßmann willkommen heißen.

 

Einleitend stellte Innenminister Herrmann heraus, dass die Landeshauptstadt München zumindest in Europa die sicherste Großstadt ist und dies neben der guten Weichenstellung in Bayern insbesondere auf die großartige Leistung der Münchner Polizei zurückzuführen ist. In Köln ist beispielsweise das Risiko Opfer einer Straftat zu werden doppelt so groß.

Eine große Bedeutung für diesen guten Sicherheitszustand in München haben die vielfältigen präventiven Aktionen, an denen sich auch das MSF vorbildlich beteiligt. Dankbar ist er, dass es ihm gelungen ist, wieder mehr Stellen für die Bayerische Polizei zu gewinnen, wovon auch München profitiert.

 

Auf Nachfrage stellte unser 2. Vorsitzender und Polizeivizepräsident Robert Kopp die Sicherheitslage der „Veranstaltungsszene Innenstadt“ vor, die sich vom Sendlinger-Tor-Platz über die Sonnenstraße bis zum Maximiliansplatz über 1,2 Kilometer erstreckt. Durch das vom Polizeipräsidium München initiierte Projekt, das gemeinsam mit der Landeshauptstadt und etwa 20 Clubbetreibern unter dem Motto „Cool bleiben – friedlich feiern in München“ kürzlich umgesetzt wurde, sieht er gute Chancen, die Gewaltkriminalität in dieser Veranstaltungsszene merklich zu senken. Auch das Münchner Sicherheitsforum begrüßt und unterstützt die Gemeinschaftsaktion ausdrücklich.

 

In angeregten und konstruktiven Gesprächen diskutierten die Anwesenden anschließend die Sicherheitslage auf der Wiesn und die zunehmende Gewalt bei Fußballspielen, die sich besorgniserregend verbreitet hat und immer stärker auch niedrige Spielklassen erfasst.

 

Staatsminister Herrmann stellt das Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ kurz vor und betonte, dass wir uns nicht damit abfinden können, dass immer noch über 750 Menschen im Jahr ihr Leben im Straßenverkehr in Bayern verlieren. Die Präventionsbemühungen, aber auch die Kontrollmaßnahmen müssen deshalb weiter intensiviert werden.

 

Frau Schosser bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung für die zahlreichen Diskussionsbeiträge und Anregungen der anwesenden Sicherheitsexperten und versicherte, dass sich das Münchner Sicherheitsforum auch weiterhin mit großem Engagement für die Interessen der Münchner Bürger und der Münchner Polizei einsetzen werde.

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Münchner Sicherheitsforum besucht Wiesnwache

 

Die Vorstandsmitglieder des Münchner Sicherheitsforums, Elisabeth Schosser, Robert Kopp, Stephan Kuffler und Helmut Spörl, nahmen ihre Vorstandssitzung zum Anlass, die Wiesnwache zu besuchen und sich von dessen Chef, Polizeidirektor Peter Hartwich, exklusiv über die Sicherheitslage auf der Wiesn informieren zu lassen. Als Bindeglied zwischen Bürger und Polizei ist es den Verantwortlichen vom Münchner Sicherheitsforum ein besonderes Anliegen, sich einerseits ein aktuelles Bild über die Sicherheit auf der Wiesn und andererseits über die besonderen Belastungen der Polizisten bei ihrem Dienst auf dem größten Volksfest der Welt zu machen.

 

Nach vorsichtiger Einschätzung, so Polizeidirektor Hartwich, bewegt sich die Sicherheitslage nach 4 Tagen im Bereich einer „normalen“ Wiesn. Auffällig sei, dass in den ersten Tagen bereits mehrere völlig betrunkene Jugendliche, teilweise mit über 2 Promille, völlig orientierungs- und hilflos angetroffen wurden. Herr Hartwich wies darauf hin, dass in solchen Fällen neben der erforderlichen Überstellung an die Eltern auf jeden Fall auch das Jugendamt informiert wird.

 

Sorgen bereitet außerdem die hohe Anzahl an Taschendiebstählen. Obwohl bereits eine ganze Reihe von Taschendieben festgenommen werden konnten, hält das hohe Niveau an. Dabei erleichtert die Sorglosigkeit vieler Wiesngäste dieses Phänomen.

 

Ferner berichtete er von einem stark alkoholisierten und sehr aggressiven Australier, der innerhalb kurzer Zeit 3 Mal festgenommen werden musste und letztendlich seinen Rausch in der Ausnüchterungszelle ausschlafen durfte. Dies nahmen die Vorstandsmitglieder des MSF zum Anlass, sich genauer über die Einzel- und Großraumzellen der Wiesnwache zu informieren. Dazu gehörte auch, selbst einmal den Aufenthalt hinter Gittern zu erleben.

 

Mit großem Interesse führten die Vorstandsmitglieder auch Gespräche mit Beamten auf der Wiesnwache und erkundigten sich über die besonderen Belastungen des Polizeidienstes auf der Wiesn. Ungeachtet ihrer anspruchsvollen Tätigkeit erlebten wir humorvolle Beamte, die hoch motiviert und professionell ihren Dienst verrichten. Stellvertretend für alle Mitglieder des MSF bedankte sich Frau Schosser bei den Beamtinnen und Beamten für ihr besonderes Engagement und versicherte ihnen, dass die Bürger ihren Einsatz für eine sichere Wiesn ganz besonders zu schätzen wissen.

 

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Die Vorstandsmitglieder hinter Gittern

 

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Interview mit Robert Kopp, 2. Vorstand des Münchner Sicherheitsforum e.V. und Vizepräsident des Polizeipräsidiums München, zum Facebook – Auftritt des MSF

 

Seit einigen Wochen ist das Münchner Sicherheitsforum auch in Facebook vertreten. Was versprechen Sie sich davon?

 

KOPP: Fakt ist, dass mittlerweile Millionen User in social networks aktiv sind – Tendenz stark steigend. Wir haben uns deshalb vereinsintern zum Ziel gesetzt, auch die Online-Communitys über unsere Aktivitäten, insbesondere über unsere Hinweise zur Kriminalitätsprävention zu informieren. Ich hoffe, es gelingt uns eine weitere Zielgruppe zu erschließen.

 

Können Sie uns ein konkretes Beispiel hierfür nennen?

 

KOPP: In den letzten Monaten ist das Phänomen des sog. Enkeltrickbetrugs im             Ballungsraum München regelrecht explodiert. Während in den vergangenen Jahren - bedingt durch die vielfältigen Präventionsaktivitäten - diese hinterhältige Kriminalitätsform stetig rückläufig war, haben sich diese Straftaten und auch die Schadensummen aktuell vervielfacht. Das Polizeipräsidium München hat mit einer Intensivierung der Ermittlungen und einer noch nie da gewesenen Aufklärungskampagne mit verschiedenen Kooperationspartnern, darunter das Münchner Sicherheitsforum, reagiert.  Gesamtgesellschaftlich müssen wir allerdings in einem breiten Verbund dagegenhalten, um zu verhindern, dass skrupellose Ganoven unsere Großeltern, Eltern und Angehörige um ihre Lebensersparnisse bringen. Es genügt heute nicht mehr nur die potentiellen Opfer aufzuklären und zu beraten. Jeder kann hier in seinem persönlichen Umfeld mithelfen. Voraussetzung allerdings ist, man ist über die Gefahren und das Vorgehen dieser Tätergruppen informiert. Wir müssen also noch mehr dorthin, wo das Leben stattfindet. Facebook könnte uns dabei helfen.

 

Wo sehen Sie die kommenden Aufgaben für das Münchner Sicherheitsforum?

 

KOPP: Im Rahmen unserer gemeinnützigen Tätigkeit wollen wir uns auf die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen sowie im Rahmen unserer präventiven Ansätze jedoch genauso auf die „Generation 50 plus“ konzentrieren. Alles das, was wir   für unsere jungen Menschen machen ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Für die notwendige Berücksichtigung der Älteren spricht allein schon die demographische Entwicklung. Darüber hinaus sehen wir uns bereits seit unserer Vereinsgründung ganz allgemein als „Brücke zwischen Polizei und Bürger“ und bemühen uns um von Verständnis getragenen Begegnungen. Ich bin der Meinung, dass wir in einer Zeit, in der sich nahezu täglich Gewalttaten gegen Polizeibeamte ereignen, auch diesen Aspekt weiterhin in unserem Portfolio haben müssen.

 

Können Sie uns schon konkrete Projekte für die nächste Zeit benennen?

 

KOPP: Wir werden beispielsweise auch in diesem Jahr die Erstellung von Präventionsmaterialien der Münchner Polizei, z.B. das Malbuch für Kinder aber auch das Hausaufgabenheft, dass in allen 3. Klassen der Schulen in         Stadt und Landkreis München verteilt wird, finanzieren. Im November haben wir einen Gedankenaustausch mit hochrangigen Vertretern der Münchner Sicherheitsarchitektur in Planung. Ein Highlight soll dann im nächsten Jahr unsere Ferienwoche mit Kindern aus Münchner Einrichtungen werden, die wir mit unserem neuen Organisationsteam unter dem Leittthema „Offen sein für alles, was anders ist!“ intensiv vorbereiten.

 

Also jede Menge Arbeit für das Sicherheitsforum?

 

KOPP: Das ist sicherlich richtig. Aber jede Straftat oder jedes schädigende Ereignis, das wir im Vorfeld verhindern ist unser ehrenamtliches Engagement allemal wert. Nicht desto trotz würden wir uns natürlich über jede weitere oder zusätzliche Unterstützung für unsere Vereinstätigkeit bzw. unsere  -ziele freuen, dies schließt selbstverständlich auch neue Gedanken der Facebookcommunity mit ein.

 

 

Elisabeth Schosser organisiert Kindernachmittag beim Magdalenenfest

 

Am 18.07.2012 nahm das Münchner Sicherheitsforum das Magdalenenfest in Nymphenburg zum Anlass, Kindern Sicherheit näher zu bringen und den Kontakt zur Polizei herzustellen.

Dazu organisierte unsere 1. Vorsitzende für die jüngsten Besucher dieses Festes eine bunte Aktion. Vor Ort mit dabei waren ein Motorrad und ein Kleinbus der Polizei. Die Kids durften die Fahrzeuge genau unter die Lupe nehmen und sogar das Blaulicht einschalten. Die Marktkaufleute stellten einen ganzen Sack voller Chips für die Fahrgeschäfte und Gutscheine für Ponyreiten zur Verfügung. In diesen durften die Kinder hineingreifen und konnten sich so über Freifahrten freuen. Das MSF spendierte einige Naschereien für die Kinder, deren Begeisterung für den gelungenen Nachmittag jeder an ihren Augen ablesen konnte.

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Pressebericht: Münchner Wochenanzeiger

 

 

Münchner Sicherheitsforum präsentiert sich beim 17. Deutschen Präventionstag

 

Am 16. und 17. April 2012 fand der 17. Deutsche Präventionstag (DPT) im Internationalen Congress Center (ICM) in München statt. Der Deutsche Präventionstag, der seit 1995 jährlich in verschiedenen deutschen Städten veranstaltet wird, ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention. Er bietet eine internationale Plattform zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch in der Prävention.

2012 waren die gastgebenden Veranstaltungspartner die Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern, die Schirmherren des Kongresses dementsprechend der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Das Polizeipräsidium München organisierte den DPT maßgeblich mit.

 

Das Münchner Sicherheitsforum war an beiden Veranstaltungstagen mit einem repräsentativen Informationsstand vertreten, stellte den interessierten Besuchern seine Präventionsprogramme und – projekte vor und stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Darüber hinaus organisierten wir in enger Kooperation mit dem Polizeipräsidium München eine Aufklärungsveranstaltung für Seniorinnen und Senioren zum Thema „Trickdiebstahl und Trickbetrug“. Die näheren Einzelheiten dazu entnehmen sie bitte der nachfolgenden Darstellung.

 

 

 

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Präventionsveranstaltung der „Münchner Initiative gegen Trickdiebstahl – M.I.T.“ beim Deutschen Präventionstag

 

Ein voller Erfolg war die Informationsveranstaltung zum Thema „Trickbetrug, Trickdiebstahl“ am Montag, den 16.04.2012, beim Deutschen Präventionstag, die vom Münchner Sicherheitsforum finanziert und zusammen mit dem Polizeipräsidium München organisiert wurde. Ziel war es, gemeinsam mit den Sicherheitsberatern des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München, der Stadtsparkasse München und der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, Seniorinnen und Senioren über die Gefahren und über die Möglichkeiten sich vor Trickdieben zu schützen, aufzuklären.

 

Die „Phantasie“ der Betrüger kennt keine Grenzen, die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft von Seniorinnen und Senioren z.B. mithilfe des „Enkeltricks“ auszunutzen. Ein vermeintlicher Angehöriger ruft an und täuscht geschickt eine akute Notsituation vor, aus der nur der Angerufene helfen kann. Nicht selten gelingt dieser Trick und die Opfer übergeben z. T. sehr hohe Geldsummen an eine ihnen völlig fremde Person. Oft heben sie sogar noch Erspartes von ihrer Bank ab und bemerken erst Stunden danach, dass sie betrogen worden sind.

 

Der durch Trickbetrügereien verursachte Schaden liegt in München jedes Jahr bei weit über 200.000 Euro.

 

Hier setzt „M.I.T“ an. Mithilfe gemeinsamer Veranstaltungen und Vorträge sollen ältere Menschen als potentielle Opfer sensibilisiert werden, aber auch mögliche Hilfspersonen, wie Nachbarn oder Verwandte, möchte man als „Frühwarnsystem“ gewinnen.

Durch die Sensibilisierung und Aufklärung ihrer Beschäftigten bei der Abhebung größerer Geldbeträge durch lebensältere Kunden gelang es den beteiligten Geldinstituten eine Vielzahl solch perfider Trickbetrügereien zu vereiteln.

 

Neben dem Präventionskommissariat - K 105 - beteiligen sich auch die Kontaktbeamten der einzelnen Polizeiinspektionen sowie die Sicherheitsberater des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München aktiv an der Initiative.

 

Die gemeinsame Aufklärungsarbeit zeigt Erfolg. Nur noch die Hälfte der Täter haben mit ihren Maschen Erfolg. Im Fall des „Enkeltricks“ bleiben die Betrüger bei neun von zehn Delikten im Versuch stecken.

 

Beim diesjährigen 17. Deutschen Präventionstag in München bot sich die Möglichkeit, mit einer weiteren Aufklärungsveranstaltung noch mehr Seniorinnen und Senioren vor Trickbetrügern zu warnen.

 

Unsere 1. Vorsitzende, Frau Elisabeth Schosser, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und eröffnete die Veranstaltung um 14.00 Uhr. An der Expertenrunde nahmen Polizeivizepräsident Robert Kopp, Herr Joachim Ebener, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München, Herr Wolfgang Schmidbauer von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg sowie Herr Herbert Topfstädt vom Seniorenbeirat der Landeshauptstadt München teil. Sie klärten die aufmerksamen Seniorinnen und Senioren über die Gefahren durch Trickdiebe auf und gaben ihnen eine ganze Reihe an Verhaltenstipps mit auf den Weg. Herbert Topfstädt stellte die die gängigsten Tricks der Betrüger vor.

Gespannt lauschten die über 300 Gäste auch den Schilderungen eines Opfers eines Trickbetrügers. Nach den Vorträgen waren noch viele Fragen der Besucher zu beantworten.

 

Die aus dem Rundfunk bekannte Moderatorin Petra Mentner führte durch die gesamte Veranstaltung.

 

Nach der 90minütigen Veranstaltung konnten sich die Besucher mit Kaffee und Kuchen stärken und an dem Auftritt der Blaskapelle "Münchner Schandiblech", die bereits vor Beginn für Unterhaltung sorgte, erfreuen.

 

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Hausaufgabenheft – Kultusminister Dr. Spaenle dankt dem Münchner Sicherheitsforum

 

Einen Schwerpunkt der polizeilichen Kinder- und Jugendarbeit stellt seit vielen Jahren die Verhaltensprävention in Schulen dar. Unterstützt werden diese Bemühungen durch ein Hausaufgabenheft, deren ca. 14.000 Exemplare seit vielen Jahren im Wesentlichen durch das Münchner Sicherheitsforum e.V. finanziert werden. Es ist für Kinder der 3. Jahrgangsstufe konzipiert und enthält kindgerecht aufbereitete wertvolle Hinweise und Verhaltenstipps zu einer Vielzahl interessanter Themen, wie z.B.

· Radldiebstahl

· Mobbing

· Allein zu Hause

· Zündeln

· Absetzen eines Notrufes

· Umgang mit dem Internet

 

Darüber hinaus lernen die Kinder spätestens bei der Verteilung des Hausaufgabenheftes den für sie zuständigen Jugendbeamten kennen, der ihnen als direkter Ansprechpartner der Polizei zur Verfügung steht. Für Polizeivizepräsident Kopp ist der Kontakt der Jugendbeamten zu den Schülern von der Grundschule ein wichtiger Baustein im Miteinander zwischen Polizei und Bürger.

 

Am Mittwoch, den 05.10.2011, verteilten Staatsminister Dr. Spaenle, Polizeivizepräsident Kopp, Frau Schosser , Schulrätin Tyroller, Herr Tress (als Vertreter des Stadtschulrates) und Polizeiobermeister Gutsmiedl (Jugendbeamter der Polizeiinspektion 42, Neuhausen) die Hausaufgabenhefte in der Klasse 3 a der Maria-Ward-Grundschule in München. Dr. Ludwig Spaenle dankte den Anwesenden für ihre gute Zusammenarbeit zum Wohl der Grundschüler. „Durch Aktionen wie diese“ – so der Schulminister – „wird die Welt für unsere Kinder ein gutes Stück sicherer und unsere Kinder werden stark für das Leben.“

Außerdem wurde die Wichtigkeit einer solchen präventiven Aktion von allen Teilnehmern betont und gelobt. „Das Hausaufgabenheft mit dem Schanderl als Erkennungszeichen ist ein Erfolgsmodell in Sachen Kinder- und Jugendprävention“ freut sich Polizeivizepräsident Robert Kopp. Das Hausaufgabenheft hofft auf weitere Unterstützer der guten Sache!

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Pressebericht: Internet Kultusministerium, Münchenanzeiger

 

 

Präventionspreis der Münchner Polizei und des MSF

 

Das Polizeipräsidium München schrieb im Januar 2011 vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewaltbereitschaft junger Menschen den Präventionspreis der Münchener Polizei und des Münchner Sicherheitsforums zum Thema „Wie kann Jugendkriminalität verhindert werden“ aus (siehe nachstehende Veröffentlichung).

In Abstimmung mit der Landeshauptstadt sowie dem Landratsamt München waren alle Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen, jeglicher Schularten, zum Mitmachen aufgerufen.

Ziel war es, dass sich Jugendliche aktiv sowie konstruktiv mit der Problematik „Jugendkriminalität“ auseinandersetzen und kreative Ideen zur Verringerung oder Verhinderung von Straftaten durch Minderjährige entwickeln. Die Art und Weise der Gestaltung und Ausführung war von den Teilnehmern frei zu wählen.

An dem Präventionswettbewerb beteiligten sich 15 verschiedene Schulen, die insgesamt 25 unterschiedlichste Vorschläge einreichten. Die Auseinandersetzung mit der Thematik war äußerst vielfältig, innovativ und kreativ, beispielsweise in Form von Plakaten, Filmen, Theaterstücken, Bildgeschichten, Graffitis und Musikbeiträgen. Die Einsendungen wurden mittlerweile gesichtet und von einer Jury, die sich aus Vertretern des Polizeipräsidiums München, dem Münchner Sicherheitsforum e.V. sowie dem Staatlichen Schulamt zusammensetzte, bewertet.

Die Teilnehmer thematisierten vor allem Fälle von Mobbing, Ausgrenzung und Körperverletzungen in und außerhalb der Schule. Wichtig war es den Mitwirkenden darauf hinzuweisen, Fehlverhalten und Straftaten nicht zu tolerieren, sondern hinzuschauen, sich einzumischen und Hilfe zu leisten. Bemerkenswerterweise regten Schülerinnen und Schüler u.a. auch härtere Strafen für Täter und ein Alkoholverbot bis zum 21. Lebensjahr an.

 

Die Prämierungsfeier fand am Freitag den 08.07.2011 in der I. Bereitschaftspolizeiabteilung statt. Die sechs Bestplatzierten erhielten dabei die Gelegenheit, ihr Projekt den Schülerinnen und Schülern der am Wettbewerb beteiligten Schulen sowie Medien- und Pressevertretern zu präsentieren. Bei der Preisverleihung wurden insgesamt 3.000 €, die das Münchner Sicherheitsforum zur Verfügung stellte, sowie Gutscheine zur Besichtigung des Polizeipräsidiums München von unseren beiden Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser und Herrn Polizeivizepräsident Robert Kopp, verteilt. Die Siegerprämie für das beste Projekt betrug 1.000 €.

 

Im Rahmen der Preisverleihung betonte unser 2. Vorsitzender den hohen Stellenwert der Kriminalitätsprävention. „Mit vielfältigen Ideen und hohem Engagement haben die Mitwirkenden hier einen vorbildlichen Beitrag geleistet – alle Teilnehmer sind für mich Sieger“,

so Polizeivizepräsident Kopp (das gesamte Redekonzept von Herrn PVP Kopp finden Sie hier).

Die Vorsitzende des Münchener Sicherheitsforums e.V., Frau Elisabeth Schosser, bedankte sich für die ausgesprochen „gelungene Umsetzung des gesamtgesellschaftlichen Präventionsgedankens“ und führte aus, dass das Münchener Sicherheitsforum e.V. auch künftig Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit unterstützen wird.

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Presseberichte: SZ, MM-Bildzeitung-TZ, Hallo

 

 

MSF belobigt 10jährige Schülerin für vorbildliche Hilfeleistung

 

Am Ostersamstag, den 23.04.2011, gegen 16.30 Uhr, fuhr ein 62-Jähriger Mann aus Freising mit seinem Elektrorollstuhl auf einem Fuß- und Radweg in den Isarauen bei Ismaning. Auf dem Weg zum S-Bahnhof Ismaning nutzte er einen recht steilen Schotterweg, auf dem sein Rollstuhl zunächst ins Rutschen kam und anschließend umkippte. Mitsamt dem Rollstuhl stürzte er eine bewaldete Böschung mehrere Meter hinab und blieb schließlich schwer verletzt liegen.

Die zufällig mit ihrem Hund „Merlin“ an der Unglücksstelle vorbeikommende 10-Jährige Schülerin Laetitia N. fand den Verletzten, verständigte mit dem Mobiltelefon des Verletzten sofort die Rettungskräfte, lotste diese an die Unglücksstelle und kümmerte sich dazwischen vorbildlich um den Verletzten, der zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Ihrer Aufmerksamkeit und ihrem beherzten Handeln ist es zu verdanken, dass der gestürzte Rollstuhlfahrer aufgefunden und ärztlich versorgt werden konnte. Darüber hinaus kümmerte sie sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte in vorbildlicher Art und Weise um den Verletzten.

 

Das umsichtige und mustergültige Verhalten der 10jährigen Laetitia veranlasste unseren 2. Vorsitzenden und Polizeivizepräsidenten Robert Kopp, sie im Rahmen der Presserunde des Polizeipräsidiums München am Donnerstag, den 28.04.2011, als Anerkennung ihrer Leistung mit einer Spielkonsole „Nintendo Wii“ und einer Urkunde des MSF zu belobigen.

Laetitia mit ihrem Dalmatiner „Merlin“ und Polizeivizepräsident Robert Kopp nach der Übergabe der Spielkonsole und der Urkunde vor dem Polizeipräsidium München

 

Presseberichte: MM, MM Landkreis, SZ und AZ, Münchner Wochen Anzeiger

 

 

Wanderpokal für 2. Walter – Moder – Hallenturnier gestiftet

 

Am 22. Januar 2011 fand in der Sporthalle der I. Bereitschaftspolizeiabteilung das 2. „Walter-Moder“-Hallenturnier statt. Zehn Polizei-Mannschaften kämpften um den vom Münchner Sicherheitsforum gestifteten Wanderpokal. Es war ein freundschaftliches und faires Hallenfußball - Turnier, bei dem die Mannschaft von „Dynamo Genschmen“ gewann. Unser 2. Vorsitzender und Polizeivizepräsident Robert Kopp besuchte das Turnier und nahm selbst die Siegerehrung vor. Der Reinerlös des Turniers wird für einen guten Zweck gestiftet. Da die Mannschaften sehr großzügig spendeten, kamen 1.000 Euro zusammen und Thomas Moder verkündete: „Die Tausend sind voll“!

Das Organisationsteam unter Führung von Peter Schwaiger bedankte sich sehr herzlich bei den vielen Helfern, den Schiedsrichtern Lothar Stahnke und Fritz Werner, den Hausmeistern sowie der I. Bereitschaftspolizeiabteilung für die Nutzung der Sporthalle. „Es war wieder eine „super Sache“ und wir freuen uns schon auf das Turnier 2012“.

 

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Textfeld: Polizeivizepräsident Robert Kopp ehrt die verdienten Sie-ger

 

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Präventionspreis der Öffentlichkeit vorgestellt

 

Am Freitag, den 21. Januar 2011, wurde das neue Kooperationsprojekt des Münchner Sicherheitsforums mit dem Polizeipräsidium München der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Das Polizeipräsidium München plant vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewaltbereitschaft junger Menschen in Zusammenarbeit mit dem „Münchner Sicherheitsforum“ (e.V.) einen Wettbewerb an Schulen zum Thema „Bekämpfung der Jugendkriminalität“.

 

Ziel ist es, dass sich Kinder und Jugendliche aktiv mit der Problematik „Jugendkriminalität“ auseinandersetzen und innovative Ideen dazu entwickeln, wie Straftaten von Minderjährigen verringert oder verhindert werden könnten. Die Art und Weise der Gestaltung und Ausführung (z.B. Plakate, Rollenspiele, kurze Filme) ist von den Teilnehmern frei zu wählen. Zum Mitmachen aufgerufen sind unabhängig von der Schulart, Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen.

 

Es ist vorgesehen, alle Schulen der Stadt und des Landkreises München ab dem 24.01.2011 über das Projekt schriftlich in Kenntnis zu setzen. Die dazu notwendigen Informationen (Anschreiben, Anmeldebogen, Informationsblatt, Plakate) werden beim Polizeipräsidium München vorbereitet und der Landeshauptstadt bzw. dem Landratsamt München mit der Bitte um Verteilung zeitgerecht zugeleitet.

 

Die ausgearbeiteten Vorschläge können bis zum 03.06.2011 beim Polizeipräsidium München eingereicht werden. Anlässlich einer im Juli 2011 geplanten Prämierungsfeier erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihre Vorschläge einer Jury des Polizeipräsidiums München öffentlichkeitswirksam vorzustellen. Dabei kommen insgesamt 3.000 Euro zur Verteilung, wobei eine Klasse bis zu 1.000 Euro gewinnen kann.

 

„Mit dem Präventionspreis setzten wir den gesamtgesellschaftlichen Ansatz unmittelbar und zielgruppenorientiert auf eine neue Weise um und ergänzen so die erfolgreiche Präventionsarbeit in Stadt und Landkreis um einen weiteren Mosaikstein“, erläuterte unser 2. Vorsitzender und Polizeivizepräsident Robert Kopp.

 

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Textfeld: Frau Elisabeth Schosser, Polizeivizepräsident Ro-bert Kopp, Erster Kriminalhauptkommissar Arno Helfrich, Leiter des Präventionskommissariats 105, und der Leiter der Pressestelle der Münchner Poli-zei, Herr Wolfgang Wenger, stellen den „Präventi-onspreis“ den Medienvertretern vor

 

Presseberichte: AZ und BZ, SZ und MM, TZ

 

 

MSF belobigt entschlossen handelnden Studenten

 

Am Montag, den 10.01.2011, gegen 15.00 Uhr, fuhr ein 83-jähriger Rentner mit seinem Fahrrad zu seinem Hausarzt, nicht weit von seiner Wohnung entfernt. Gegen 15.00 Uhr verließ er die Praxis, kam aber auch Stunden später nicht zu Hause an. Deshalb erstatteten die Familienangehörigen bei der Polizei eine Vermisstenanzeige. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen der Polizei blieb der Rentner die ganze Nacht spurlos verschwunden.

Am Dienstagmorgen verließ ein 22-jähriger Student seine Wohnung und bemerkte einen alten Mann mit seinem Fahrrad frierend in einer Einfahrt stehen. Der 22-Jährige nahm sich des Rentners an. Offensichtlich hatte sich der Senior hoffnungslos verfahren und den Heimweg nicht mehr gefunden. Der Student konnte schließlich dessen Namen und Wohnort erfragen, packte den Rentner mitsamt seinem Fahrrad in sein Auto und brachte ihn nach Hause.

Da sich der hilflose und unterkühlte Rentner nicht mehr auskannte und sich mehr als acht Kilometer von seinem Wohnort entfernt hatte, war es nur dem entschlossenen Einschreiten des 22-Jährigen Studenten zu verdanken, dass er vor dem Erfrieren gerettet wurde.

Aufgrund dieses vorbildlichen und entschlossenen Verhaltens wurde der 22-jährige Münchner Student im Rahmen der Presserunde der Münchner Polizei durch unsere 1. Vorsitzende Elisabeth Schosser und unseren Geschäftsführer Helmut Spörl zusammen mit dem Leiter des Kommissariats 14, Erster Kriminalhauptkommissar Klaus Gmelch, mit einen Geldbetrag in Höhe von 200 Euro und einer Urkunde belobigt.

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Frau Elisabeth Schosser, Herr Helmut Spörl, Herr Klaus Gmelch und der Leiter der Pressestelle der Münchner Polizei, Herr Wolfgang Wenger, mit dem 22jährigen Studenten, den sie mit einer Urkunde und einen Geldbetrag auszeichneten.

 

Presseberichte: MM, BZ, TZ, AZ und SZ

 

 

Spendenübergabe durch die Bezirksstelle München der Marktkaufleute und Schausteller

 

Der 1. Vorsitzende der Bezirksstelle München der Marktkaufleute und Schausteller im Bayerischen Landesverband, Erich Hochreiter, übergab am Dienstag, den 30.11.2010, um 12.00 Uhr, an die beiden Vorsitzenden des Münchner Sicherheitsforums, die ehemalige Stadträtin Elisabeth Schosser und Polizeivizepräsident Robert Kopp, eine Spende in Höhe von 3.000 €.

Die Marktkaufleute des Christkindlmarktes am Münchner Marienplatz haben 2009 beschlossen, jedes Jahr einen ansehnlichen Betrag für soziales Engagement zur Verfügung zu stellen. Dieses Jahr sollen Heimkinder, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihren Familien leben können, in den Genuss der Spende kommen. Das Münchner Sicherheitsforum und das Polizeipräsidium München organisieren seit mehreren Jahren Ferienaufenthalte für traumatisierte Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Münchner Heimen. Den jeweils 30 – 40 Kindern werden in dieser Ferienwoche in Jugendherbergen und in Begleitung ihrer Pädagogen umfangreiche Aktivitäten und interessante Ausflüge angeboten. Daneben halten Polizeibeamte Präventionskurse ab und fördern durch die intensive Betreuung der Kinder ein unvoreingenommenes Verhalten zur Polizei.

Ferienfahrten in dieser Größenordnung sind für das Münchner Sicherheitsforum auch in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt. Vor diesem Hintergrund können wir die großzügige Spende der Marktkaufleute des Christkindlmarktes am Münchner Marienplatz für diesen Zweck sehr gut gebrauchen.

 

25 Jahre Münchner Sicherheitsforum

 

Seit der Vereinsgründung am 05.07.1985 hat das MSF vielfältige Aktivitäten initiiert, organisiert und finanziell unterstützt, die ohne engagierte Hilfe und Förderung nicht möglich gewesen wären. Das Münchner Sicherheitsforum hat sich deshalb anlässlich seines 25jährigen Bestehens mit einem Empfang am 23.11.2010 in der Alten Küferei des Ratskellers bei verdienten Helfern, Fördern und Mitgliedern bedankt. Die Veranstaltung bot aber auch Gelegenheit, mit hochrangigen Repräsentanten der Münchner Sicherheitsarchitektur aktuelle Sicherheitsfragen zu erörtern.

 

Bei der Begrüßung betonte unsere 1. Vorsitzende, Frau Elisabeth Schosser, dass in den vergangenen 25 Jahren das Münchner Sicherheitsforum für die vielfältigen Projekte rund 625.000 € aufgewendet hat.

 

Über die persönliche Anwesenheit des  Staatsministers des Innern Joachim Herrmann und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München Christian Ude, die  in ihren Grußworten dem Münchner Sicherheitsforum für das ehrenamtliche Engagement ihren Dank und ihre Anerkennung aussprachen, erfreuten sich Vorstandschaft als auch Festgäste. Auch der Vereinsgründer Polizeipräsident a.D. Gustav Häring bereicherte mit seiner Anwesenheit. Der weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannte Andreas Giebel erfreute mit einer gelungenen kabarettistische Einlage.

 

Die gelungene Veranstaltung rundete unser 2. Vorsitzender, Polizeivizepräsident Kopp, mit einem vereinsspezifischen Ausblick auf das Jahr 2011 ab. So beabsichtigt das Münchner Sicherheitsforum - gemeinsam mit dem Polizeipräsidium München - mit einem völlig neuen Weg Präventionsideen zur Bekämpfung der Jugendkriminalität zu bündeln. Mit einem Präventionspreis und lukrativen Preisen werden die besten Vorschläge prämiert. Berechtigt für die Teilnahme an dem Wettbewerb sollen alle 7. und 8. Klassen der Münchner Schulen sein.

 

Als Gäste an der Jubiläumsfeier nahmen u.a. der ehemalige Landtagsvizepräsident Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, der Kreisverwaltungsreferent Dr. Blume – Beyerle, der Präsident des Landgerichts München II Christian Schmidt - Sommerfeld, der Münchner Polizeipräsident Prof. Dr. Schmidbauer, der Leiter der Staatsanwaltschaft München I, Ltd. Oberstaatsanwalt Manfred Nötzel, mehrere ehemalige Polizeipräsidenten und –vizepräsidenten, der Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute sowie mehrere amtierende und ehemalige Stadträte teil.

 

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Frau Schosser, Herr Kopp begrüßen den Staatsministers des Innern Joachim Herrmann

Vereinsgründer Gustav Häring  wird geehrt

Frau Schosser gratuliert Herrn Kopfmiller zum 85sten Geburtstag

Andreas Giebel bei seiner kabarettistischen Aufführung

 

Presseberichte: Münchner Merkur und TZ; Bildzeitung

 

 

„Tag der Courage" im Olympiapark

am 29. August 2010

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Gemeinsam mit den Bündnispartnern der „Münchner Courage“ veranstaltete das Polizeipräsidium München am Sonntag, 29. August 2010, von 10.00 – 20.30 Uhr, einen "Tag der Courage" im Olympiapark.

Der Bevölkerung wurden Chancen und Möglichkeiten zur Förderung von Zivilcourage erlebbar gemacht. Dabei stand aktives Handeln als Kernelement im Mittelpunkt. So hatten die Bürgerinnen und Bürger während der Veranstaltung die Gelegenheit, unter fachlicher Anleitung couragiertes Verhalten zu erlernen und zu trainieren. Dadurch sollte Selbstbewusstsein geschaffen werden, sich in Konfliktsituationen richtig zu verhalten und Gefahren von anderen und sich selbst abzuwenden.

- Pressetext des Polizeipräsidiums München -

 

Darüber hinaus wurde der Tag von einem bunten Rahmenprogramm für Alt und Jung, Familien und sonst Interessierte begleitet.

 

Wir vom MSF haben mit einem eigenen Informationsstand teilgenommen, um die interessierten Bürger über unsere Aktivitäten und Projekte zu informieren. Zudem hatten wir für Kinder ein Glücksrad organisiert, mit dem sie kleine Preise gewinnen konnten.

 

Nach 10 Stunden „harter Arbeit“ können wir bilanzieren:

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher nahmen bei leicht bewölktem Wetter das Angebot war, informierten sich bei den vielen Informationsständen und trainierten couragiertes Verhalten.

 

Auch der Informationsstand des MSF erfreute sich großem Interesse und sogar Innenminister Joachim Herrmann ließ es sich nicht nehmen, uns zu besuchen und sich über unser Angebot zu informieren.

Einen Volltreffer landeten wir mit unserem Glücksrad. Von Anfang bis Ende wollte die „Schlange“ anstehender Kinder mit ihren Eltern kein Ende nehmen.

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Innenminister Joachim Herrmann, Polizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer und der Präsident des Landgerichts München II Christian Schmidt – Sommerfeld im Gespräch mit unserem Geschäftsführer Helmut Spörl

Unsere beiden Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser und Polizeivizepräsident Robert Kopp, zusammen mit Peter Reichl von der Pressestelle des Polizeipräsidiums München

Polizeivizepräsident Robert Kopp mit Gattin und Christian Bidinger vom MSF

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Kinder vor unserem Glücksrad

 

 

Informationsveranstaltung für die Sicherheit der Senioren

 

Am Samstag, den 17. April 2010, von 10.00 – 18.00 Uhr fand im Perlacher Einkaufszentrum eine Informationsveranstaltung der Sicherheitsberater des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München statt. Interessierte Seniorinnen und Senioren ließen sich über die Vorgehensweise von Trickbetrügern aufklären. Außerdem konnten sie sich zu weiteren Themen wie der Verkehrssicherheit beraten lassen.

 

Nachdem wir mit den Sicherheitsberatern des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München eng zusammen arbeiten, nutzte unser 2. Vorsitzender und Polizeivizepräsident Robert Kopp die Gelegenheit, im PEP vor Ort den Münchner Bürgerinnen und Bürgern mit Rat zur Seite zu stehen.

 

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von links nach rechts:

Sicherheitsberater Topfstädt, Polizeivizepräsident Kopp, Center – Manager Hasselmann, Inspektionsleiter Polizeidirektor Konrad

PEP 2

 

 

Münchner Sicherheitsforum liest Hauptschülern vor

 

Am 17. März 2010, von 10.00 – 12.00 Uhr, haben unsere beiden Vorsitzenden, Frau Schosser und Herr Kopp, im Kulturzentrum Milbertshofen vor ca. 50 Hauptschülern selbst vorgelesen.

 

 

Zwei Schulklassen der sechsten Jahrgangsstufe der Torquato – Tasso - Hauptschule und der Hauptschule an der Schleißheimer Straße durften ungewohnten Vorlesern lauschen. Stadträtin a.D. Elisabeth Schosser und Polizeivizepräsident Robert Kopp sowie andere leitende Polizeibeamte lasen im Kulturhaus Milbertshofen aus dem Buch "Papa, was ist ein Fremder?" von Tahar ben Jelloun vor. Anschließend diskutierten sie in Kleingruppen ausführlich mit den Schülerinnen und Schülern über Fremdenhass, Mut zum Anderssein und Toleranz. Im Abschlussplenum stellten immer zwei Schüler gemeinsam mit einem Polizeibeamten ihre Ergebnisse vor. Das einhellige Fazit aller Beteiligten: Eine rundum gelungene gemeinsame Veranstaltung des Lesefüchse e.V. mit dem Polizeipräsidium München und dem Münchner Sicherheitsforum, die wiederholt werden sollte. Und die Schüler stellten fest, dass Polizisten wirklich cool sind.

 

Polizeivizepräsident Robert Kopp präsen-

tiert mit 2 Kindern die Ergebnisse

 
 

 

 

 


Unsere beiden Vorsitzenden beim Vorlesen

 

Lesefüchse e.V. ist ein seit 2003 tätiger Verein, der mit seinen aktuell 260 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen wöchentlich über 1100 Kindern in 17 Münchner Schulen und 18 Bibliotheken vorliest. Sie wenden sich insbesondere an Grundschulkinder in so genannten sozialen Brennpunkten, denen sie Lesefreude vermitteln, sie auf spielerische Weise an die deutsche Sprache heranführen und somit die Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss erhöhen. Viele dieser Kinder hören zu Hause keine Geschichten und sind vielfach sich selbst überlassen.

 

Darüber hinaus veranstalten sie Lesefeste für bis zu 3.000 Schulkinder, die ein dem Ort entsprechendes literarisches Thema behandeln (2006 waren es  z.B. Tiergeschichten beim „Lesefest im Tierpark Hellabrunn“)

 

Das Polizeipräsidium München unterstützt die „Lesefüchse“ seit Jahren mit vorlesenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.

 

Nähere Informationen dazu finden Sie unter http://www.lesefuechse-muenchen.org/

 

Der Vorstand des MSF hat sich nun entschlossen, das Projekt ebenfalls zu fördern, da die Vorlesestunden neben der Leseförderung auch der Prävention von Gewalt und der Vertrauensbildung dienen.

 

 

Spendenübergabe der Taxi München eG am 10.03.2010

 

Am 03.02.2010 wurde ein 18-jähriger Auszubildender nach insgesamt zwölf Diebstählen, bei denen Münchner Taxifahrer bestohlen worden waren, von der PI 23 mit Hilfe des Münchner Unterstützungskommandos festgenommen.

Der Täter ging dabei immer in gleicher Weise vor: Telefonisch wurde der jeweilige Taxifahrer zu einem bestimmten Anwesen bestellt mit der Maßgabe, dass der  Taxifahrer dort klingelt. Der 18-jährige Täter wählte die Örtlichkeit so, dass der Taxifahrer nicht direkt vor dem Anwesen parken konnte und  das Taxi in einiger Entfernung abstellen musste. Während der Taxifahrer nun vor dem Anwesen stand und den Fahrgast suchte, entwendete der Täter aus dem unversperrten Fahrzeug die Geldbörse samt Bargeld.

 

Am 03.02.2010 gelang es dann schließlich der Polizei, den Dieb festzunehmen. Im Rahmen einer angelegten Überwachungsaktion war der 18-jährige Auszubildende aufgefallen, weil er einen Taxifahrer zu einem Anwesen in Obergiesing beordert hatte.

Ein Polizeibeamter des USK München versteckte sich im Kofferraum des Taxis und konnte den jungen Mann beim Versuch eines erneuten Diebstahls auf frischer Tat ertappen und festnehmen.

 

Frank Kuhle übergab am 10.03.2010, stellvertretend für die Taxi München eG, im Rahmen der Presserunde im Polizeipräsidium München an unsere beiden Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser und Herrn Polizeivizepräsident Robert Kopp, eine Spende in Höhe von 500,00 €.

 

Taxi München eG, das seit unserem Gründungsjahr im Jahr 1985 Mitglied im MSF ist, wollte sich mit der Spende für die Ergreifung des Seriendiebes, der die Münchner Polizei und die Taxifahrer über längere Zeit beschäftigte, bedanken.

 

Taxi München eG ist seit Mitglied und unterstützt seitdem die Förderung der Beziehungen zwischen Polizei und Bürger

 

 

 

 

 

 

Unsere beiden Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser und

Herr Polizeivizepräsident Robert Kopp, bei der Spenden-

übergabe durch dieTaxi München eG.

 
 

 

 

 

 


Münchner Sicherheitsforum unterstützt Präventionskampagne des Polizeipräsidiums München

 

1.       Aufklärungsaktion Dämmerungswohnungseinbrecher

 

 

Gerade in den Herbst- und Wintermonaten nutzen Einbrecher den Schutz der früh einsetzenden Dämmerung, bevorzugt bei freistehenden Einfamilienhäusern. Fehlende Wohnraumbeleuchtung signalisiert dabei dem Täter die Abwesenheit der Wohnungsinhaber. Zudem vergewissern sie sich durch Klingeln oder Klopfen an der Eingangstür, dass keine Personen Zuhause sind. Innerhalb kürzester Zeit haben Sie dann die Fenster oder Türen aufgehebelt und kümmern sich um ihr „Wertvollstes“.

 

Mit unserer Unterstützung und von münchen tv entwickelte das Polizeipräsidium München zur Information der Münchner Bevölkerung die nachfolgende Postkarte und zusammen mit dem Fernsehsender einen TV – Spot mit Verhaltenshinweisen. Die Karten werden in München verteilt, der Trailer regelmäßig über den Lokalsender münchen tv ausgestrahlt.

 

Pfeil: gestreift nach rechts: Polizeivizepräsident Kopp bei der Präsentation der Postkar-tenaktion am 16.11.2009 im Medienzentrum des Polizei-präsidiums München
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Weitere Informationen erhalten Sie unter der nachfolgenden Internetadresse:

 

http://www.polizei.bayern.de/muenchen/schuetzenvorbeugen/kriminalitaet/alltag/index.html/104893

 

 

MSF unterstützt Präventionsveranstaltung der Sicherheitsberater der Landeshauptstadt München

Ob Enkeltrick, dubiose Gewinnanrufe, Haustürgeschäfte oder Kaffeefahrten, es gibt unzählige Möglichkeiten, die Betrüger anwenden, um an das Geld der Rentnerinnen und Rentner zu kommen. Seit 2003 nutzen solche Trickdiebe verstärkt altersbedingte Schwächen gezielt aus und erbeuten teilweise große Geldbeträge; 10.000 Euro und mehr sind dabei leider keine Seltenheit.

 

Erfreulicherweise zeigen jedoch Präventionsmaßnahmen ihre Wirkung. Immer häufiger scheitern Täter an sensibilisierten Senioren; die Zahl der versuchten Taten ist im Verhältnis zu den begangenen Delikten deutlich gestiegen. Um dazu beizutragen, diesen miesen Trickbetrügern das Handwerk zu legen, und die Seniorinnen und Senioren davor zu bewahren, durch ihre Hilfsbereitschaft ihre schwer verdienten Ersparnisse zu verlieren, veranstalten 13 Sicherheitsberater des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München regelmäßig Informationsveranstaltungen für Senioren.

 

Herbert Topfstädt, ein ehemaliger Polizeibeamter, ist einer der 13 Sicherheitsberater. Er kennt durch seine beruflichen Erfahrungen alle Tricks der Trickdiebe und hält seit 10 Jahren Vorträge zu diesem Thema.

 

Zusammen mit seinen ehemaligen Kollegen Georg Jakob und Fritz Werner, die sich ebenfalls den Sicherheitsberatern angeschlossen haben, sowie Frau Barbara Meier, der Leiterin der Seniorengruppe der AWO – Neuperlach, hat er am 13. März 2009 in der Gaststätte Sportwirt in Neuperlach eine dieser Informationsveranstaltungen organisiert. Über 120 Seniorinnen und Senioren haben sie an diesem Nachmittag vor den Gefahren von Haustürgeschäften und Kaffeefahrten aufgeklärt und in beeindruckender Weise die Tricks der Trickbetrüger vorgeführt.

Auch der Leiter des Kommissariats für Prävention und Opferschutz, Herr Erster Kriminalhauptkommissar Helfrich, nahm an der Aufklärungsaktion teil und informierte die Anwesenden über das Thema „Zivilcourage im ÖPNV“.

 

Das Münchner Sicherheitsforum hat sich mit dem im Jahr 2004 initiierten Programm M.I.T (Münchner Initiative gegen Trickdiebstahl) gleichfalls den Schutz der Senioren vor Trickdiebstahl und –betrug auf die Fahnen geschrieben. Wir erklärten uns deshalb sofort bereit, die o.g. Informationsveranstaltung der Sicherheitsberater mit zu organisieren und haben die teilnehmenden Senioren zu einem Mittagessen eingeladen und alle weiteren Veranstaltungskosten übernommen.

 

Unsere 1.Vorsitzende Frau Schosser und unser 2. Vorsitzender Herr Polizeivizepräsident Kopp haben an diesem Informationsnachmittag persönlich teilgenommen und in ihren Grußworten die Wichtigkeit dieser Aktionen nachdrücklich herausgestellt. Verständlicherweise liegt es ihnen besonders am Herzen, diesen Trickbetrügern möglichst keinen Erfolg verbuchen zu lassen. Sie unterstützen deshalb alle Präventionsbemühungen, die darauf abzielen, Senioren vor Trickbetrügern zu schützen.

 

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Unsere beiden Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser und Herr Polizeivizepräsident Robert Kopp, mit Frau Barbara Meier und Herbert Topfstädt.

 
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