Explosion 2: Projekte und Aktivitäten
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Münchner Sicherheitsforum hat seit seiner Gründung zahlreiche Veranstaltungen initiiert, durchgeführt und gefördert, um ein vorurteilfreies und unbefangenes Verhältnis zur Polizei herzustellen. Zum besseren Verständnis und damit auch Sie sich ein Bild über die Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins machen können, möchte wir Ihnen an dieser Stelle eine Auswahl unserer Projekte aus der jüngsten Vergangenheit vorstellen.

 

 

Flussdiagramm: Mehrere Dokumente: Kinder / Jugendliche
 

 

 

 

 

 


Seit vielen Jahren zum festen Programm des MSF gehört das äußerst beliebte und mit zahlreichen kindgerechten Präventionshinweisen angereicherte Hausaufgabenheft. Ca. 14.000 Exemplare werden Jahr für Jahr an die Drittklässler der Münchner Stadt- und Landkreisschulen kostenlos ausgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Malheft wird an Kinder und Vorschulkinder im Alter zwischen 3 - 6 Jahren vor allem im Rahmen der Tätigkeit der Jugend- und Kontaktbeamten ausgegeben -- bei Veranstaltungen, Infoständen, Besuchen in verschiedenen entsprechenden Einrichtungen etc.-- und ist bei der Zielgruppe äußerst beliebt. Auf diese Weise können die Kinder an vorbeugende Themenstellungen behutsam herangeführt werden.

2009 wurden die Zeichnungen überarbeitet und 20.000 neue Exemplare gedruckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mit der Konzipierung der Broschüre Stop - Gewalt gegen Kinder im Jahr 2004 wollen wir dazu beitragen, dass durch umfassende Aufklärung möglichst viele Gewalttaten verhindert werden. Über 10.000 dieser kindergerechten Präventionshefte haben wir in Schulen und Kindergärten sowie bei Vorträgen der Polizei verteilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nachdem der Alkoholkonsum bei Jugendlichen und auch bei Kindern immer mehr zunimmt, Alkoholexzesse mit Gewaltexzessen einher gehen und dabei neben gesundheitlichen Schäden auch Straftaten in Kauf genommen werden, organisierte das MSF im Januar 2006 eine Podiumsdiskussion zu dem Thema „Jugend – Alkohol und Gewalt“.

Auf dem Podium begrüßten wir Herrn Polizeipräsident Dr. Wilhelm Schmidbauer, Herrn Dr. Hubertus Schröer – ehemaliger Leiter des Stadtjugendamtes München -, Herrn Ludwig Hagn – Präsident des Bay. Hotel- und Gaststättenverbandes -, Herrn Dr. Franz - Joseph Freisleder – Ärztlicher Direktor bei der Heckscherklinik – und vom Luisengymnasium Herrn Oberstudiendirektor Kemmer sowie aus der Schülermitverwaltung Herrn Christoph Baumgartner.

Die nachdenklichen Zuhörer ließen sich von der angeregten Diskussion fesseln, die der bekannte BR – Journalist Oliver Bendixen moderierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Seit 2007 kümmern wir uns zusammen mit der Josef Schörghuber - Stiftung um traumatisierte Heimkinder und unterstützen die vom Polizeipräsidium München organisierten Ferienaufenthalte z.B. auf dem Gut Aiderbichl in Deggendorf oder im Jugenddorf Wittow auf Rügen.

Auch 2009 setzten wir dieses Projekt fort. In der ersten Pfingstwoche fuhren 35 betreute Kinder im Alter von 5 - 15 Jahren mit ihren Pädagogen, Jugendbeamten der Münchner Polizei und unserer 1. Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser, nach Altenmarkt im Salzburger Land.

Neben einem umfangreichen Sportangebot standen Ausflüge in die Eisriesenwelt in Werfen, auf das Gut Aiderbichl und zum Hochseilgarten in Flachau auf dem Programm.

Im Hochseilgarten mussten nicht nur die Kinder, sondern auch die Polizeibeamten und Pädagogen ihre Angst in schwindelnder Höhe überwinden. Daneben hielten die Polizeibeamten Präventionskurse ab und förderten durch die intensive Betreuung der Kinder ein unvoreingenommenes Verhalten zur Polizei.

Ein besonderes Highlight erlebten die Kinder durch den Besuch des Münchner Polizeipräsidenten Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer und unseres 2. Vorsitzenden, Polizeivizepräsident Robert Kopp, die sich zusammen mit dem Leiter der Pressestelle, Herrn Wenger, selbst ein Bild von der Präventionsarbeit ihrer Polizeibeamten machten.

Aber auch die Salzburger Polizei ließ es sich nicht nehmen und bereicherte die Präventionskurse durch die Hunde-Vorführungen mit drei Hundeführern und ihren belgischen Schäferhunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2008 veranstaltete das Münchner Sicherheitsforum zusammen mit dem Polizeipräsidium München in der FridjofNansen –Realschule in München eine Sucht- und Gewaltpräventionsveranstaltung zum Thema „Jugend – Alkohol – Gewalt“ mit folgenden Programmpunkten:

-         Begrüßung, Einführung durch Herrn Polizeivizepräsidenten Kopp und Herrn Rektor Märkl

-         Alkohol – Monitor – Ausstellung mit Informationsmaterial durch die Landeszentrale für Gesundheit

-         Vorstellung der Möglichkeiten des „Keine Macht den Drogen e.V.“

-         Vorstellung verhaltenspräventiver Elemente aus dem Suchtpräventionsprogramm „sauba bleim“ durch das Präventionskommissariat K 105

-         Nachstellung einer Gerichtsverhandlung durch das Amtsgericht München und die Jugendabteilung der Staatsanwaltschaft München I

-         Fachgespräch mit Praktikern vom Amtsgericht München, der Staatsanwaltschaft München I, vom Kommissariat 105, von Condrobs, dem Krankenhaus Harlaching und dem Jugendamt München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vorstand des MSF, der Rektor und die Schüler der FridjofNansen – Realschule beobachten mit großem Interesse die nachgestellte Gerichtsverhandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein Beamter des Präventionskommissariats im Gespräch mit den Jugendlichen

 

 

 

Flussdiagramm: Mehrere Dokumente: Senioren
 

 

 

 

 

 

 


Die wohl größte Resonanz in der Münchner Bevölkerung hat das Projekt M.I.T. gefunden. Zusammen mit der Münchner Polizei und der Stadtsparkasse München haben wir bei dieser Aktion zur Bekämpfung des Trickbetruges / des Trickdiebstahls einen völlig neuen Weg beschritten.

Rüstige und aktive Senioren, die von örtlichen Kontaktbeamten der Polizeiinspektionen speziell geschult wurden, informieren in ihrem sozialen Umfeld bzw. Bekannten- und Verwandtenkreis über Schutzmöglichkeiten und Verhaltenstipps gegen Trickdiebstahl. Die dazu notwendigen (Schulungs-) Unterlagen hat das MSF mitentwickelt und finanziert.

 

2006 und 2007 wurden Informationsveranstaltungen für Senioren im Alten Rathaus abgehalten, die jeweils der bekannte Radio- und Fernsehmoderator Enrico de Paruta moderierte. Dabei wurden die von den Tätern häufig benutzen Tricks demonstriert und Opfer von Trickdiebstählen berichteten über ihre persönlichen Erlebnisse.

Mit Pressekonferenzen transportieren wir die Verhaltenstipps auch über die Medien an die Senioren.

Am 03.04.2009 haben wir die Informationskampagne zur Vorbeugung gegen Trickbetrug deutlich ausgeweitet. Nachdem bereits 2005 die Stadtsparkasse München als Sponsor und Partner für die notwendige Aufklärungsarbeit gewonnen werden konnte, beteiligen sich nun auch die Kreissparkasse München Starnberg sowie die Polizeipräsidien Oberbayern Nord und Oberbayern Süd.

Die Aufklärungsarbeit ist fester Bestandteil der Mitarbeiterschulungen der beiden Sparkassen. Kundenbetreuer und Servicemitarbeiter werden regelmäßig über die aktuellen Methoden der Trickbetrüger informiert und erhalten konkrete Hinweise, wie ein Betrugsversuch vereitelt werden kann.

Die Informationsmaterialien, die Broschüren, Plakate und Aufkleber umfassen, wurden überarbeitet und neu herausgegeben. Die Produktionskosten für die Neuauflage der Materialien teilten sich Stadtsparkasse und Kreissparkasse je zur Hälfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flussdiagramm: Mehrere Dokumente: Präventionsveranstaltungen
 

 

 

 

 

 

 


Zur vorbeugenden Bekämpfung des Handtaschendiebstahls hat das MSF in enger Kooperation mit dem Präventionskommissariat der Münchner Polizei eine "roten Karte" mit Präventionshinweisen entwickelt. Zwischenzeitlich konnten über 50.000 Exemplare zielgerichtet an potentielle Opfer verteilt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flussdiagramm: Mehrere Dokumente: Ehrungen
 

 

 

 

 

 

 


Jedes Jahr nimmt das MSF Belohnungen und Ehrungen vor.

2008 beispielsweise zeichnete das MSF im Polizeipräsidium München einen Bankangestellten aus, der durch sein aufmerksames Verhalten verhindert hat, dass eine 66jährige Rentnerin Opfer eines Trickbetrügers geworden ist und dabei mehrere tausend Euro verloren hat.

Auch der Täter konnte dadurch letztendlich festgenommen werden. Ihm wurden bereits weitere Trickbetrügereien nachgewiesen. Er befindet sich in Untersuchungshaft und muss mit einer nicht unerheblichen Freiheitsstrafe rechnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Unsere beiden Vorsitzenden, Frau Elisabeth Schosser und Herr Polizeivizepräsident Robert Kopp, zeichnen den aufmerksamen Bankangestellten mit einer Urkunde und einen Geldbetrag aus.

 

 

Um nicht Opfer von Trickdieben zu werden, empfehlen wir – in Abstimmung mit der Münchner Polizei - folgende Verhaltenshinweise:

 

v      Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Werden Sie misstrauisch, wenn überraschend angebliche Bekannte um größere Geldbeträge bitten.

v      Sollten Sie durch angebliche Mitarbeiter von Behörden oder Banken aufgefordert werden, Zahlungen zu leisten oder Geldbeträge abzuheben, halten Sie Rücksprache mit dieser Institution, z.B. durch einen Rückruf.

v      Benutzen Sie Einrichtungen wie Türspione, Gegensprechanlagen und Sicherungsketten!

v      Lassen Sie sich ggfs. den Dienstausweis zeigen!

v      Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung!

v      Rufen Sie im Zweifel die Polizei unter Telefon 110. Es gilt: Besser einmal zuviel als einmal zu wenig! Auch bei „falschem Alarm“ entstehen Ihnen keine Kosten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Flussdiagramm: Mehrere Dokumente: Hochrangiger Besuch beim MSF
 

 

 

 

 

 

 


Im Januar 2008 hat das MSF im Nymphenburger Schlosspark ihren verdienten Helfern und Mitgliedern die Gelegenheit geboten, mit hochrangigen Repräsentanten der Münchner Sicherheitsarchitektur aktuelle Sicherheitsfragen zu diskutieren.

Dazu haben

  • der Bayerische Staatsminister des Innern Joachim Hermann und
  • der Münchner Polizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer

zu gegenwärtigen Fragen der Inneren Sicherheit Stellung genommen.

Als weitere hochrangige Gäste konnten wir u.a. Herrn Landtagsvizepräsident Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, den Kreisverwaltungsreferenten Herrn Dr. Blume – Beyerle, den Leiter der StA München I, Herrn Ltd. Oberstaatsanwalt Schmidt – Sommerfeld mit Herrn Oberstaatsanwalt Winkler, den Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse München Herrn Ströttgen und neben dem bisherigen Vizepräsidenten des Polizeipräsidiums München Jens Viering auch dessen Nachfolger Robert Kopp begrüßen. Besonderes gefreut haben wir uns auch über die Anwesenheit des Vereinsgründers, Polizeipräsident a.D. Gustav Häring, des vormaligen Polizeipräsidenten und niedersächsischen Staatssekretärs Dr. Roland Koller und weiterer ehemaliger Polizeipräsidenten.